Saftentgiftung nach Anthony William

Wer sich in der heutigen Zeit müde und schlapp fühlt, Konzentrationsprobleme hat, vergesslich ist oder Kopf- und Gelenkschmerzen hat, wird vermutlich wie viele andere zu viele Umweltgifte im Körper angesammelt haben. Das ist in der heutigen Umwelt kein Wunder, sind wir doch einer Vielzahl von Giften in unserer Atemluft, im Trinkwasser, in der Nahrung, in Textilien, Möbeln, Baustoffen etc. ausgesetzt.

Die beste Entgiftung ist sicherlich immer noch die Fastenkur. Man kann auch eine light Fastenkur machen, indem man den ganzen Tag nur Rohkost in Form von Obst, Gemüse, Kräutern und frisch gepressten Säften sowie Wasser zu sich nimmt. Wichtig dabei ist, dass die Leber wirklich zu 0% mit Fetten zu kämpfen hat. Alles andere außer Obst, Gemüse, Kräutern, frisch gepressten Säften und Wasser ist daher verboten.

Für wen das zu hart oder aufgrund einer Nebennierenschwäche oder anderer Krankheit nicht sinnvoll ist, der profitiert von den folgenden Maßnahmen, die sich leicht in den Tag (oder das Wochenende) einbauen lassen und eine Wohltat für Magen, Darm, Leber und das Gehirn sind:

1. Stangenselleriesaft auf nüchternen Magen

Falls man eine Saftpresse hat, trinkt man morgens vor dem Frühstück ½ Liter frisch gepressten Stangenselleriesaft auf nüchternen Magen. Das regt eine gesunde Magensäureproduktion an und entgiftet Leber, Galle und Darm. Viele Menschen leiden ohne es zu wissen an zu wenig Magensäure und können so z.B. nicht ausreichend Vitamin B12 aus der Nahrung aufspalten. Die Nahrung gelangt unzureichend verdaut in den Darm und führt dort zu Fäulnis und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Das kann der Stangenselleriesaft mit der Zeit reparieren. Wichtig ist, dass der Stangenselleriesaft mit nichts vermischt wird, ohne Fasern und zügig auf nüchternen Magen getrunken wird, bevor der Saft zu stark mit Sauerstoff reagieren kann.

Am Besten eignet sich dafür ein Slow Juicer mit horizontaler Press-Walze, der möglichst viele Nährstoffe erhält. Es gibt diese Slow Juicer alias Kaltpressen in unterschiedlichen Preisklasse. Oben auf dem Bild seht ihr meinen Slow Juicer, der mir seit Jahren treue Dienste leistet. Meine Freundin hat eine deutlich preiswerteren Variante und ist damit auch sehr zufrieden.

Wer keine Saftpresse hat, kann den Stangensellerie auch im Hochleistungsmixer pürieren und danach durchseihen, damit die Fasern rausgefiltert werden.

Der Selleriesaft soll nicht als Nahrung verdaut werden, sondern als Medizin verschiedene Organe erreichen. Daher ist er wichtig die Fasern zu trennen und eine ausreichende Menge von ½ Liter zu trinken.

So richtig lecker ist das nicht, aber es tut einem gut. Auch Kinder kann man bei Bedarf gut daran gewöhnen. Mit der Zeit verlangt der Körper richtig danach. Ich trinke ihn mittlerweile seit 2017, auch wenn jetzt nicht mehr täglich.

2. Frucht-Smoothie zum Frühstück

Nach ca. ½ Stunde oder später am Tag nimmt man dann zum Frühstück einen entgiftenden Smoothie zu sich, auch frisch gemixt. Am Besten sind Hochleistungsmixer mit mindestens 25.000 Umdrehungen, die auch in der Lage sind, das Chlorophyll aufzubrechen und für unser Verdauungssystem verfügbar zu machen. Der Smoothie sollte auf jeden Fall folgendes beinhalten:

  • 1 Hand Korianderblätter (zur Entgiftung von Darm und Gehirn; vorsichtig dosieren, lieber erst einmal mit weniger beginnen),
  • 1 Hand Petersilie (zur Entgiftung des Darms),
  • 1 Hand wilde Blaubeeren (zur Entgitung des Gehirns, gibt es gefroren im Bioladen oder Supermarkt, getrocknet oder als Pulver),
  • 1 Hand Dulse (Rotalgen, vorher 2 Minuten in Wasser eingeweicht, danach abgespült und ohne Wasser in den Smoothie, so schmeckt man die Alge im Smoothie nicht heraus.
  • Wer es verträgt kann noch 1 TL Gerstengrassaftpulver oder 1 Hand frisches Gerstengras in den Smoothie tun (auch hier vorsichtig dosieren und lieber erst einmal mit weniger beginnen).
  • Dann nach belieben Grünzeug, ich nehme immer 1 Hand Salat oder Spinat, beides in Bioqualität, sonst kommen ja direkt neue Gifte in den Körper.
  • Und nun nach Bedarf Obst & Beeren, ich nehme neben den Blaubeeren auch immer ½ Hand Cranberries oder 1 Hand Himbeeren, 1 Banane oder Mango oder Birne, 2-3 Orange oder was mir gerade so in den Einkaufswagen fällt. Uns schmeckt es am Besten, wenn es sowohl cremige (Banane, Mango,…) als auch saure Bestandteile hat (Zitrusfrüchte, Beeren,…).
  • Zum süßen schmecken 3-4 Datteln, die auch sehr gesund sind.
  • 1 großes Glas gefiltertes oder Quell-Wasser.

Diese Menge reicht für 3-4 große Smoothies und sollte von der ganzen Familie getrunken werden, denn meistens sind alle der gleichen Schwermetallexposition ausgesetzt.

3. Gifte binden und ausleiten

Außerdem sind folgende Nahrungsergänzungsmittel wichtig, um die Gifte aus dem Körper auszuleiten:

  • 1 TL Zeolith (Bindemittel zum Ausleiten), das nehme ich meist abends,
  • 1 TL Spirulina (Bindemittel zum Ausleiten), das nehme ich meist morgens vor dem Smoothie zusammen mit dem Gerstengrassaftpulver, man kann es aber auch als Pulver in den Smoothie tun
  • 1 TL L-Glutamin (entgiftende Aminosäure), nimmt man auch eher morgens, weil es Energie gibt,
  • 1 TL Gerstengrassaftpulver oder Presslinge (entgiftet das Gehirn), kann man zusammen mit Spirulina nehmen.

Gut zum Entgiften sind auch Knoblauch, Lauch & Lauchzwiebeln, Zwiebeln, Salbei, Breitwegerich und Rotkleeblüten in der Nahrung.

Außerdem bauen Sprossen eine gesunde Darmflora auf und unterstützen somit die Resorption von Vitamin B12 im Darm. Am Besten isst man selbstgezüchtete im Sprossenglas und diese dann ungewaschen, denn dann bleiben die gesunden Mikroorganismen auf den Sprossen erhalten.

Mit diesen 2 Drinks und den Bindemitteln könnt Ihr Euch ganz nebenbei stetig entgiften. Es schmeckt gut und ist gesund.

Bon appétit!

Hier findet Ihr den Artikel auch als PDF.

Quellen

Mediale Medizin, Anthony William, 2015


Die Inhalte der Seiten beinhalten weder eine Heilkunde noch ersetzen sie eine ärztliche Abklärung und/oder Behandlung. Die hier dargestellten Erfahrungsberichte und Heilungsmethoden entsprechen nicht der offiziellen medizinischen Lehrmeinung. Wer Informationen aus dem hier Gesagten anwendet, tut dies in eigener Verantwortung. Es werden weder Diagnosen gestellt noch Therapieempfehlungen oder Heilversprechen abgegeben. Diese Seite ersetzt keinen Arztbesuch und stellt keine Beratung im medizinische Sinne dar. Bitte besprechen Sie alle Anregungen, die Sie auf dieser Seite bekommen, mit Ihrem Arzt.


Bildrechte: mrsiraphol / Freepik

image_pdfimage_print
One Comment