Entgiften mit Klinoptilolith-Zeolith

Kilimanjaro_web_R_K_B_by_Wolfgang Resmer_pixelio.deHaben Sie schon einmal kleine Kinder im Sandkasten dabei beobachtet, wie sie sich genüsslich und mit größter Selbstverständlichkeit Sand in den Mund stopfen?

Die meisten Mütter bleiben dabei entspannt, denn schon ihre Mütter wussten, es reinigt den Magen und wird unverdaut wieder ausgeschieden.

Für die Erwachsenen unter uns, die nicht mehr in Sandkisten spielen, gibt es etwas besseres als Sand: Vulkangestein. Ein faszinierendes Vulkangestein, welches sich in den letzten Jahren in der Komplementärmedizin rasant verbreitet hat ist das Klinoptilolith-Zeolith (in der Folge einfach Zeolith genannt). Ihm werden viele erstaunliche Wirkungen zugeschrieben.

Definition: „Zeolith ist eine kristalline Substanz, deren Struktur durch ein Kristallgitter aus miteinander verbundenen Tetraedern […] charakterisiert wird. Dieses Kristallgitter enthält offene Hohlräume in Form von Käfigen und Kanälen. Diese sind gewöhnlich durch H2O- Moleküle und zusätzliche Kationen, welche austauschbar sind, besetzt. Die Kanäle sind groß genug um Gastmoleküle passieren zu lassen. Wasserreiche Phasen können dehydrieren […].“
Quelle: International Mineralogical Association / IMA

Historie

Im Jahre 1756 entdeckte der schwedische Mineraloge und Chemiker Freiherr A. F. Cronstedt eine Gruppe von Mineralen mit der besonderen Eigenschaft, Wasser zu verlieren, zu sieden und zu einer weißen Glasperle zu schmelzen, wenn sie mit einer Flamme erhitzt werden. Er gab ihnen den Namen Zeolithe, was übersetzt ”siedende Steine“ heißt.

In der Folge wurden seine herausragenden Eigenschaften als Filter und Absorber für Giftstoffe entdeckt. Allerdings wurde Zeolith erst im 20. Jahrhundert durch die Entdeckung großer Vorkommen und die damit stark gesunkenen Preise für die Medizin und Gesundheitsvorsorge attraktiv.

Der kroatischer Forscher T. Lelas hatte Ende der 1980er Jahre in einem Experiment beträchtliche Erfolge dabei, mit Zeolith einen Schweinemastbetrieb von seinem penetranten Ammonium-Geruch und die Schweine von Krankheiten, Durchfall und nervöser Unruhe zu befreien. Daraufhin begann der Forscher intensiv mit dem Mineral zu experimentieren und es selbst einzunehmen. Er kurierte mit Zeolith sein Rheuma im Knie und die Beschwerden vieler seiner Freunde. Lelas entwickelte und patentierte dann ein spezielles Verfahren zum Mikronisieren und Polarisieren des Vulkangesteins.

In Russland begann eine intensive Forschung mit Zeolith, was sich 1986 nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl bezahlt machte. So wurde Zeolith z.B. dazu verwendet, radioaktives Abwasser zu filtern. Dabei wurde die anfängliche Radioaktivität um durchschnittlich 70–80 % verringert. Auch die radioaktive Belastung von Fleisch, Gemüse und Milch ließ sich durch die Beimischung von Zeolith ins Viehfutter und in die Gewächshauserde deutlich senken. In der radioaktiv verseuchten russischen Stadt Tscheljabinsk wurden vergiftete Kinder mit Zeolith behandelt und hatten bereits nach vier Wochen eine deutliche geringere Schadstoffbelastung. Auch mit Blei belastete Bergarbeiter wurden innerhalb von 5 Wochen durch die tägliche Gabe von 5g Zeolith nachweislich komplett entgiftet.

Schadstoffbelastung Bergarbeiter_ZeolithAbb.1: Schadstoffbelastete Bergarbeiter mit erhöhtem Gehalt von Blei im Blut
[nach Veretenina et al.]
Gruppe 1: Ohne Natur-Klinoptilolith-Zeolith
Gruppe 2: Therapie mit Natur-Klinoptilolith-Zeolith vor und nach der Behandlung und 25 Tage nach täglich appliziertem Natur-Klinoptilolith-Zeolith

Zeolith wird auch in der heutigen Zeit als Filter für radioaktives Abwasser geschätzt.

In Deutschland ist es vor allem das Verdienst von Prof. em. Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht, emeritierter Professor der Humboldt-Universität (Charitè) zu Berlin, Member of the International Academy of Science, Member of the International Academy of Astronautic, Mitglied der russischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften, Stress-, Schlaf- Chrono-, Umwelt-, Weltraummedizin, der viele russische Studien und Erfahrungen in Buchform zusammengetragen hat und durch konkrete Beweise mit Vorurteilen aufräumt. Dadurch wird es nach und nach auch hier in immer weiteren Bereichen der Komplementärmedizin eingesetzt.

Wirkungsweisen

Klinoptilolith-Zeolith wird wegen seiner Eigenschaft geschätzt, Schadstoffe auszuleiten und die Andockstellen an den menschlichen Zellen für  dringend benötigte Mineralien zu befreien. Denn Schadstoffe blockieren die Aufnahme von nützlichen, dringend vom Menschen benötigten Mineralien. Nimmt man bei bestehender Schadstoffbelastung Mineralien zu sich, verlassen sie ohne Wirkung den Körper. Durch Klinoptilolith-Zeolith sollen die körpereigenen Entgiftungsorgane wie Leber, Nieren und Magen-Darm entlastet werden, weil viele Schadstoffe gar nicht erst in den Blutkreislauf gelangen.

Laut Prof. Hecht hat Klinoptilolith-Zeolith für die Medizin hoch zu schätzende, unverzichtbare Wirkeigenschaften:

Mineralstofflieferant: Zeolith hat eine komplexe mikroporöse Struktur mit einem feinen Kanalsystem, in dem Mineralstoffe eingelagert sind. Diese können Mineralstoffdefizit im Körper ausgleichen, sofern sie vorhanden sind. Denn es werden interessanterweise nur die Mikronährstoffe abgegeben, welche der Organismus wirklich benötigt. Es handelt sich dabei um einen Stoffaustausch, bei dem das gitterartige Grundgerüst des Zeoliths vom Darm nicht aufgenommen wird. Zu den Mineralstoffen gehören u.a.:

  • Silizium
  • Magnesium
  • Kalzium
  • Eisen

Entgiftung: Das Mikro-Kanalsystem kann eine Vielzahl von Giften binden und ausleiten

  • Schwermetalle wie z.B. Amalgam, Blei oder Aluminium
  • Radioaktive Isotopen von Strontium und Cäsium
  • Ammonium bzw. Ammoniak
  • Mykotoxine und diverse organische Toxine wie DDT und PCP

Adsorption: Durch Zeolith können die Aufnahme von Mineral- und Nährstoffen im Darm verbessert und viele Stoffwechselschritte katalysiert werden. Dies hat u. a. zur Folge, dass die ATP-Produktion in der Zelle erhöht, und die Zellfunktion dadurch verbessert wird.

Einsatzbereiche

Laut Prof. Hecht kann Zeolith den Körper auf vielfältige Weise unterstützen:

Bindegewebe: entschlackende Wirkung, Aktivierung der Elastin- und Kollagensynthese, Verbesserung des Hautbilds.
Indikationen: Verletzungen, Verbrennungen und nach Operationen, Alopezie, Nageldystrophie und Anti-Aging.

Gastro-Intestinal: Bindung von Toxinen in Darm und Leber, Normalisierung der Darmflora und Verbesserung der Stuhlkonsistenz durch Wasserbindung.
Indikationen: Colon irritabile, Stuhlregulation, Candida-Befall, verschiedenen Parasiten und Leberzirrhose.

Hormonell, Schwangerschaft: Stabilisierende und ausgleichende hormonelle Wirkung.
Indikationen: Zyklusstörung, Infertilität; in der Schwangerschaft zur Versorgung mit Mikronährstoffen und Ausleitung von Toxinen ohne Kontraindikationen bei sachgerechter Einnahme; postpartal zur Verringerung des Babyblues und schnelleren energetischen Regeneration.

Psycho-vegetativ: Allgemeine energetische Stabilisierung, Erhöhung des Melatonin-Spiegels.

Indikationen: Schlaflosigkeit, Depression, Erschöpfung, Wetterfühligkeit, Infektanfälligkeit, Burn-out und bei hoher körperlicher Belastung (Leistungssport).

Immunsystem: Antioxidans, Radikalfänger, Immunmodulation.
Indikationen: Infekte, Entzündungen, Autoimmunerkrankungen, Allergien.

Malignome / bösartige Tumore: Verbesserung der globalen Immunlage, deutliche Verminderung von oxidativem und nitrosativem Stress, Verminderung von Entzündungszuständen, globale Entgiftung von Karzinogenen, genom-protektive Effekte.
Indikationen: begleitende Malignomtherapie.

Elektrosmog: Minderung negativer Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern (EMF) und geopathogenen Feldern (GPF).

Zur Kontroverse um Aluminium und Blei in Zeolith

Es scheint eine traurige Regel zu sein, dass die besonders heilsamen Natursubstanzen ganz besonders vielen Anfeindungen ausgesetzt sind. So gibt es regelmäßig wieder schlecht recherchierte Berichte über eine Schadstoffbelastung von Zeolith. Lesenswert ist in diesem Zusammenhang der Artikel Wissenschaftliche Stellungnahme zu unwissenschaftlichen Internetinformationen über Zeolithwirkungen bei Menschen von Prof. Karl Hecht.

Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass Zeolith kein Lebensmittel ist und seine Bestandteile nicht verdaut werden! Es ist ein Naturmineral und damit anorganisch, biologisch nicht abbaubar und unverdaulich! Es enthält wie jede Erde und jeder Stein natürlicherweise u.a. auch geringe Mengen an Blei und Aluminium als natürliche Bestandteile unserer Umwelt. Diese können aber nicht aufgenommen bzw. nicht verstoffwechselt werden. Stattdessen bindet Zeolith Schadstoffe und wird mit diesen vollständig über den Darm ausgeschieden.

Aluminium ist neben Sauerstoff und Silizium das am dritthäufigsten vorkommende Element auf der Erde. Der größte Teil dieses Aluminiums ist in Aluminiumsilikaten gebunden. Aluminiumsilikate sind sehr fest gebundene Sauerstoff-Silizium-Aluminium-Verbindungen. Sie befinden sich in der Erdkruste, die aus Felsen, Gesteinen, Zeolithen, Tonen, Sand und Lehm besteht. Edelsteine wie Rubin, Saphir, Smaragd und Aquamarin sind Aluminiumsilikate. Ton- und Lehmböden mit den darin enthaltenen Aluminiumsilikaten gelten als die fruchtbarsten Böden der Erde. Deshalb befinden sich naturgemäß in den meisten Früchten und Pflanzen auch Aluminiumsilikate bzw. Aluminiumsalze. Aluminiumsilikate spielen daneben seit Jahrtausenden eine Rolle als Heilmittel in der Medizin. Von den 1.150 Aluminium-Verbindungen wirken nur wenige unter bestimmten Umständen toxisch. Das sind vor allem die industriell hergestellten Aluminium-Verbindungen. Eine Studie ergab, dass das Aluminiumsilikat im Klinoptilolith-Zeolith nach jahrelanger täglicher Einnahme weder im Haar noch im Blut Spuren hinterlässt.

Dies untermauert auch eine in-vivo Studie von Dr. Nikolai Daskaloff  zur Resorption von aktiviertem Klinoptilolith im menschlichen Verdauungstrakt. Dabei markierte er Klinoptilolith-Zeolith über eine feste Kopplung mit radioaktivem Isotopen. Diese würden ohne die Kopplung an den Klinoptilolithen vollständig im Darmtrakt resorbiert und ihre Strahlung an andere Organen abgeben. In der Studie konnte er jedoch beweisen, dass aktivierter Klinoptilolith im menschlichen Verdauungstrakt nicht resorbiert, sondern vollständig ausgeschieden wird. Im Versuch betrug die Dauer zwischen Aufnahme und Ausscheidung circa 24 Stunden. Weder in der Schilddrüse, noch der Lunge oder den Nieren wurde eine Strahlenbelastung gefunden.

Ganz im Gegenteil soll sich Klinoptilolith-Zeolith hervorragend zur Eliminierung von Schwermetallen wie Blei und Aluminium eignen. Klinoptilolith-Zeolith kann nach Meinung von Experten sehr effektiv als Chelatbinder in der Behandlung von chronischen und akuten Krankheiten eingesetzt werden. Chelate sind laut Experten die wichtigsten Therapieformen zur Schwermetallentlastung wie Quecksilber, Aluminium usw.
 Klinoptilolith-Zeolith bietet hier einen effektiven Schutz der Nerven gegen neurodegenerative Störungen wie z.B. Alzheimer oder Parkinson. Durch die Bindung an Chelate werden die veränderten Metallionen aus dem Organismus ausgeleitet.

Fazit

Kleinkinder mit ihrem natürlichen Instinkt machen es uns in der Sandkiste vor – der Körper sollte regelmäßig gereinigt werden. Welch ein Segen, dass die Natur so wunderbare Substanzen wie das Klinoptilolith-Zeolith für uns bereit hält. So können wir auch in der heutigen Zeit mit der hohen Schadstoffbelastung unsere Gesundheit erhalten oder wiedererlangen.


Rechtlicher Hinweis

Klinoptilolith-Zeolith ist als Naturprodukt ein außergewöhnliches Geschenk der Natur. Zeolith ist in der EU nicht als Lebensmittel zugelassen.

Diese Seiten ersetzen nicht den Arztbesuch. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie entgiften.

Quellen

Karl Hecht, Elena Hecht-Savoley, Naturmineralien, Regulation, Gesundheit,  2005

Prof. em. Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht, Aluminium, Aluminiumsilikate, Aluminium-Alzheimer-Mythos – Ein Beitrag zur biologischen Wirkung von Aluminium- Verbindungen im menschlichen Körper und zu möglichen Ursachen der Demenz, OM & Ernährung 2015 | Nr. 150

Dr. med. Nikolai Daskaloff, Untersuchung zum Resorptionsverhalten von aktiviertem Klinoptilolith im menschlichen Verdauungstrakt mittels Isotopenmarkierung

Dr. rer nat. Erwin Walraph

Greenwood und Earnshaw 1988

St. J. Del Signore et al. Chelation Therapie in G93A Transgenic Amyothrophic Lateral Sklerosis Mice, Neuroscience, 2007


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