Online Autoimmun-Woche 16.-25.04.2021

Autoimmun unter Kontrolle

Autoimmunerkrankungen sind ein fortschreitendes Problem in unserer Gesellschaft. Dazu gehören chronische Entzündungen der Schilddrüse (Hashimoto-Thyreoiditis, Morbus Basedow), chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), Typ-1-Diabetes, kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata), Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis, Schuppenflechte (Psoriasis), Weißfleckenkrankheit (Vitiligo), Autoimmunhepatitis, Morbus Bechterew, Lupus erythematodes, Sjögren-Syndrom, Guillain-Barré-Syndrom u.a. 

All diese sehr unterschiedlichen Erkrankungen haben eins gemeinsam – es sind Autoimmunerkrankungen und damit Erkrankungen des Immunsystems, was sich im wesentlichen um den Darm herum befindet. Und daher sind die natürlichen Behandlungsansätze bei diesen Erkrankungen auch sehr ähnlich. 

Während der Online Autoimmun-Woche kann man in über 40 Interviews mit anerkannten Experten erfahren, was genau das Immunsystem aus dem Lot gebracht hat, welches die aktuellsten Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen sind und wie Du selbst viel dazu beitragen kannst, eigene Beschwerden positiv zu beeinflussen oder gar zu stoppen.

Ich hatte auch die Ehre für diesen Autoimmun-Woche interview zu werden. Meinen Vortrag zum Thema „Hashimoto Thyreoiditis: Ganzheitliche Schritte aus der Autoimmunfalle“ kann man am 7. Tag (22.04.2021) kostenlos hören. 

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Lerne alles Wissenswerte, was die moderne Forschung über das Phänomen “Autoimmunerkrankungen” heute weiß:

  • Lerne, wie Du mit ganzheitlichen Ansätzen Dein Immunsystem beruhigen kannst, so dass es nicht länger Entzündungsreaktionen initiiert.
  • Erhalte wichtige Tipps für eine beruhigende Autoimmun-Ernährung.
  • Verstehe, wie Organe wie Darm, Leber und Nebennieren, die direkt oder indirekt in das Krankheitsgeschehen involviert sind, in die Therapie mit einzubeziehen sind.
  • Erfahre, was genau das Immunsystem aus dem Lot gebracht hat, so dass es den eigenen Körper attackiert.
  • Verstehe, wie die körpereigenen Schutzbarrieren funktionieren und lerne alles über die Rolle des undichten Darms.
  • Verstehe die Auswirkungen von häufigen, aber oft nicht diagnostizierten Infektionen.
  • Bekomme Einblicke, wie Hormonungleichgewichte die Heilung beeinträchtigen und was Du dagegen tun kannst.
  • Lerne, wie Du Umweltgifte zu Hause und in Deinem Körper eliminierst und einen Detox-Lebensstil führst.
  • uvm.

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Wie funktioniert dieser kostenfreie Online Wissens-Kongress?

Du meldest Dich mit Deiner E-Mail-Adresse an und erhältst ab dem 16.04.2021 jeden Tag vom Kongress-Veranstalter eine E-Mail mit den Links zu den Experten-Videos.

Während des Event-Zeitraums vom 16.04. – 25.04.2021 werden täglich zwei bis vier Interviews kostenfrei zugänglich sein, die Du für 24 Stunden anschauen kannst.

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Für mehr Lebensqualität trotz Autoimmunerkrankungen  – Mit über 14.000 Teilnehmern

Bleib gesund!


Die Inhalte der Seiten beinhalten weder eine Heilkunde noch ersetzen sie eine ärztliche Abklärung und/oder Behandlung. Die hier dargestellten Erfahrungsberichte und Heilungsmethoden entsprechen nicht der offiziellen medizinischen Lehrmeinung. Wer Informationen aus dem hier Gesagten anwendet, tut dies in eigener Verantwortung. Es werden weder Diagnosen gestellt noch Therapieempfehlungen oder Heilversprechen abgegeben. Diese Seite ersetzt keinen Arztbesuch und stellt keine Beratung im medizinische Sinne dar. Bitte besprechen Sie alle Anregungen, die Sie auf dieser Seite bekommen, mit Ihrem Arzt.

Ich bin nicht Veranstalter dieses Kongresses. Ich wurde für diesen Kongress vom Veranstalter interviewt und bewerbe ihn im Rahmen einer Affiliate-Partnerschaft.




SOS Schilddrüse Kongress 26.03. – 4.04.21

Schilddrüsenkongress

SOS Schilddrüse – wie du schnell und effektiv Probleme wie z.B. Hashimoto oder Morbus Basedow nachhaltig angehen und beseitigen kannst

Bei immer mehr Menschen befindet sich die Schilddrüse in einem Ungleichgewicht. Das bedeutet, dass sie entweder zu stark oder zu schwach ist. Betroffene der ersten Kategorie leiden an Nervosität und Schlafstörungen – bei Menschen der zweiten Kategorie spielen oft Übergewicht oder Depression eine Rolle.

Um Betroffenen die vielen Fragen zu beantworten, die einem mit einer solchen Erkrankung auf der Seele brennen, findet vom 26.03. bis 4.04. der kostenfreie SOS Schilddrüse Online-Kongress statt.

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Ich hatte auch die Ehre, für diesen Kongress interviewt zu werden. Meinen Beitrag zum Thema „EBV, Streptokokken, Herpes – Auslöser für Schilddrüsenfehlfunktion“ findet Ihr am 7. Tag. Anbei auch ein Trailer dazu:

Warum du unbedingt teilnehmen solltest?

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Und so einfach funktioniert der SOS Schilddrüse Online Kongress:

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Ab dem 26.03.2021 bekommst du jeden Tag direkt vom Veranstalter eine E-Mail mit den wichtigsten Informationen und Links zu den Experten-Interviews des Tages.

Zum Anschauen brauchst du nur deinen PC, dein Tablet oder dein Smartphone – ganz einfach – ohne zusätzliche Software.

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Der innere Saboteur

Der innere Saboteur ist ein Schutzmechanismus, den die meist kindliche Seele in einer Situation totaler Überforderung bildet. Der innere Saboteur übernimmt die Wut, die man einem anderen gegenüber empfindet, aber glaubt nicht zeigen zu dürfen und richtet sie gegen einen selbst.

In der Kindheit mag das ein sinnvoller Selbstschutz sein. Leider bleiben diese inneren Saboteure z.T. über Jahrzehnte bestehen und konkurrieren irgendwann mit unseren Selbstverwirklichungsmechanismen. Dieser innere Konflikt kann dazu führen, dass man sich in seinem Leben immer wieder selbst im Wege steht.

Gelingt es einem nicht, dies zu lösen, kann sich der Konflikt auch durch körperliche Symptome bemerkbar machen. Dummerweise können Schutzmechanismen, die durch das Unbewusste gebildet werden, auch nur mit Zustimmung des Unbewussten aufgelöst werden. Mit reiner Willenskraft kommt man nicht dagegen an.

Eine sehr schöne Möglichkeit, mit dem Unbewussten einen inneren Dialog zu starten, ist die Autosystemhypnose. Dabei läßt man sich online vor dem Bildschirm sitzend in eine leichte Wachtrance führen. Das Bewusstsein ist die ganze Zeit anwesend, aber auf innere Bilder gerichtet. Durch die Trance hat man Zugang zu seinem Unbewussten und kann so z.B. die Entstehungsgeschichte des inneren Saboteurs erfahren und mit ihm darüber verhandeln, unter welchen Umständen er bereit wäre seinen Sabotagejob aufzugeben. Einen solchen Moment mitzuerleben ist auch für den Hypnotiseur immer wieder bewegend.

Was man mit der Autosystemhypnose noch alles machen kann, erfahrt Ihr hier.

Wenn Ihr einen Online-Termin für eine Hypnose oder ein Vorgespräch bei mir buchen möchtet, könnt Ihr das hier tun. Die Hypnose findet online per Zoom oder Skype statt. 


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Was das Epstein Barr Virus mit Hashimoto, Erschöpfung und Infektanfälligkeit zu tun hat

Die Symptome des Epstein Barr Virus wurden schon im Jahre 1889 erstmals beschrieben. Die Erstinfektion heißt Pfeiffersches Drüsenfieber und kann nahezu unbemerkt ablaufen. Die Viren bleiben ein Leben lang im Körper.

Es gibt aggressive Varianten, die als Schläfer in die Organen gehen und dort unbemerkt ihr Unwesen treiben. Die Menschen bekommen dann Diagnosen wie Hashimoto, Leaky Gut, Fibromyalgie oder chronisches Erschöpfungssyndrom. Diese Diagnosen nehmen immer mehr zu, aber es sind nur leere Begriffe, sagen sie doch nichts über die Ursache aus.

Was gerne übersehen wird: Das Epstein Barr Virus kann reaktiviert werden und viele Erkrankungen nach sich ziehen. Und es hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer versteckten Epidemie entwickelt. Dass es Wege gibt, diese Viren zu bändigen, ist leider nur wenigen bekannt.

Kusskrankheit

Das Epstein Barr Virus, abgekürzt EBV, wird medizinisch auch infektiöse Mononukleose genannt und gehört zur Gruppe der humanen Herpesviren Typ 4 (HHV-4).

Es wird auch Kusskrankheit genannt, da es via Speichel, aber auch per Schmierinfektion übertragen wird. Nach einer Inkubationszeit von einer bis mehreren Wochen bricht das Pfeiffersche Drüsenfieber aus. Die Anzahl der Lymphozyten ist dabei erhöht. Diese Erstinfektion kann in vielen Fällen völlig unbemerkt ablaufen und danach ein Leben lang ruhen. Weltweit haben ca. 80 – 95% der über 30-jährigen das Epstein Barr Virus in sich.

Wenn es sich jedoch um eine aggressive Variante des Epstein Barr Virus handelt, kann es auch noch Jahre oder Jahrzehnte nach der Erstinfektion zu einer Reaktivierung mit Komplikationen kommen. Dazu gehören nachweislich autoimmune Erkrankungen wie die Hashimoto Thyreoiditis, chronische Erschöpfung und bösartige Tumore wie Lymphdrüsenkrebs.

Multiple Symptome im gesamten Organsystem

Erstinfektion / Pfeiffersches Drüsenfieber

  • Fieberhafte Mandelentzündung mit weiß-gräulichen Belegen
  • Lymphknotenschwellung
  • Milzvergrößerung in 50% der Fälle
  • Lebervergrößerung und Leberentzündung (Hepatitis) mit Gelbsucht
  • Hautausschlag oder Ausschlag am harten Gaumen in 3% der Fälle
  • Selten Beteiligung weiterer Organe wie Herz, Nieren, das zentrale Nervensystem und die Gelenke

Komplikationen / Reaktivierung

  • Innere Organe: Milzruptur bei Milzvergrößerung, Nierenversagen, Herzbeutel-/Herzmuskelentzündung
  • ZNS: Polyneuropathien, Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten
  • Blut: Überschießende, aber ineffektive Immunantwort mit Ausschüttung hoher Konzentrationen inflammatorischer Zytokine (Entzündung)
  • Krebs: Lymphdrüsenkrebs (Morbus Hodgkin 50%, Burkitt-Lymphom zu 15% mit EBV assoziiert, in Afrika zu 100%), Nasenrachenkrebs
  • Bei immunsupprimierten Patienten können Lungenentzündung und Mittelohrentzündung hinzu kommen.
  • u.a.

Blinder Passagier mit destruktivem Verhalten

Die Schulmedizin geht davon aus, dass es nur selten zu Komplikationen kommen kann. Erstaunlicherweise schaut aber fast kein Arzt bei den oben genannten Symptomen nach dem reaktivierten Epstein Barr Virus und anderen Herpesinfektionen. Würden sie das tun, würde man vermutlich nicht mehr von seltenen Komplikationen ausgehen.

Aggressive Herpesviren verhalten sich wie Schläfer. Sie verstecken sich zunächst ist Leber und Milz, stoßen dort Neurotoxine aus, können zu Leber- und Milzentzündungen führen und die Leberentgiftung stören.

Die Neurotoxine schädigen das Verdauungssystem und vermindern die Magensäureproduktion. Zu wenig Magensäure fühlt sich an wie zu viel Magensäure, da der Körper die fehlende Flüssigkeit mit Wasser auffüllt, die – vermischt mit Magensäure – auch sauer aufstoßen kann.

Die Neurotoxine gelangen auch in den Darm, schädigen dort die Darmschleimhaut und können zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten führen.

Ist der Körper bereits mit Schwermetallen belastet, kommt es zu einer unglücklichen Synergie. Denn die Viren ernähren sich von Schwermetallen. Das daraus entstandene Abfallprodukt ist noch giftiger und die Viren mutieren zu einer noch bösartigeren Variante.

Aber vor allem Stresshormone und große Hormonschwankungen wie die Pubertät, die Geburt eines Kindes oder die Wechseljahre sind Futter für das Virus. In so einer Phase lebt es richtig auf und weitet sich auf weitere Organe aus, wie z.B. die Schilddrüse. Befällt es dort das Gewebe, reagiert der Körper mit Antikörpern, die dann leider auch das Schilddrüsengewebe schädigen – es kommt zur autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen. In einer 2015 veröffentlichten polnischen Studie konnten Wissenschaftler den EBV in 80,7% der Schilddrüsen vom Menschen mit Hashimoto Thyreoiditis und in 62,5% der Schilddrüsen von Menschen mit Morbus Basedow nachweisen. Menschen ohne diese autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen hatten das Virus nicht in der Schilddrüse.

Das Aufleben unter Hormonschwankungen ist auch der Grund, warum es einem in dieser Situation während der Menstruation meist schlechter geht als sonst. Man leidet dann nicht selten an grippeähnlichen Symptomen ohne Fieber.

Die aggressivste Variante dieser Viren geht im letzten Schritt auch auf das Nervensystem, schädigt die Nervenhüllen und führt zu Nervenentzündungen. Ich habe es am eigenen Leib erlebt, es ist grauenhaft (aber Kopf hoch, es gibt Mittel dagegen).

Exkurs: Fehlgeleitetes Immunsystem

Bei der Infektion mit dem EBV kommt es zu einer intensiven Vermehrung der Viren sowie zu einem Befall der B-Lymphozyten. Die Viren verändern dabei die Eigenschaften dieser Immunzellen. In der Folge teilen sich die B-Lymphozythen unbegrenzt und bilden fehlgeleitete Antikörper, die mit mehreren Antigenen kreuzreagieren. Diese infizierten B-Lymphozythen verteilen sich über die Organe wie Lymphknoten, Leber, Milz und Mandeln und können dort zu Wucherungen und Vergrößerung der Organe führen. Bei der Bekämpfung der infizierten B-Lymphozyten benötigt der Körper spezielle Immunzellen, die T-Lymphozyten, genannt CD8+. Für deren Produktion benötigt der Körper Vitamin-D.

Ein CD8+ T-Zell-Mangel ist ein Merkmal vieler chronischer Autoimmunerkrankungen, einschließlich Multipler Sklerose, Rheumatoide Arthritis, Hashimoto Thyreoiditis und Morbus Basedow. Man vermutet, dass Autoimmunität in den folgenden Schritten auftritt:

  1. CD8+ T-Zell-Mangel,
  2. primäre EBV-Infektion,
  3. verminderte CD8+ -T-Zell-Kontrolle des EBV,
  4. erhöhte EBV-Belastung und erhöhte Anti-EBV-Antikörper
  5. EBV-Infektion im Zielorgan (z.B. der Schilddrüse),
  6. klonale Expansion von EBV-infizierten autoreaktiven B-Zellen im Zielorgan,
  7. Infiltration von autoreaktiven T-Zellen in das Zielorgan und
  8. Entwicklung von ektopischen Lymphfollikeln im Zielorgan.

Man kann auch davon ausgehen, dass der Entzug von Sonnenlicht und Vitamin D-Mangel die Entwicklung von Autoimmunkrankheiten verstärken, indem der CD8+ -T-Zell-Mangel verstärkt wird und dadurch die Kontrolle von EBV weiter beeinträchtigt wird.

Jedoch Vorsicht mit hohen Dosen von Vitamin D bei chronischem EBV. Es kann durch Erreger zur Vitamin-D-Rezeptor-Blockade kommen. Denn durch einen Überschuss an EBNA-Proteinen kann das gesamte Vitamin D-25 direkt in die aktive Form Vitamin D-1,25 umgewandelt werden, was zu einem starken Missverhältnis zwischen Vitamin D-25 und Vitamin-D-1,25 führt. Zu viel Vitamin D-1,25 überstimuliert chemische Immunbotenstoffe wie Zytokine, was das aufgebrachte Immunsystem veranlasst, körpereigene Gewebe zu attackieren. Dies wiederum wird mit der Entstehung von Entzündungen in Verbindung gebracht. In diesem Fall können hohe Dosen von Vitamin D immunsuppressiv wirken.

Das Virus infiltriert das Immunsystem und leitet es in die Irre. Der Körper reagiert mit Entzündung, statt mit Fieber. Die meisten Menschen mit einem reaktivierten EBV können seit Jahren kein richtiges Fieber mehr bekommen, das Virus hat dies verhindert.

Es sind also meist drei Dinge erforderlich: Das Virus + Schwermetalle + großer Stress. Beim Zusammentreffen dieser drei Faktoren kommt es zum Ausbruch der Erkrankung mit multiplen Symptomen.

Werden diese Symptome jedoch nicht mit der Viruserkrankung in Verbindung gebracht und falsch behandelt – wie leider zu oft geschehen – können Patienten daran sterben. Denn Viren sind resistent gegen Antibiotika, MS-Mittel o.ä., sie leben zum Teil sogar darunter auf!

Diagnose

Insofern trägt eine genaue Diagnose einen hohen Stellenwert. Man kann das Virus mit verschiedenen Methoden diagnostizieren.

Blutbild

Im Blutbild wird meist nur nach einer aktiven Infektion (EBV-VCA IgM) geschaut, die bei einer Reaktivierung nicht vorliegt.

Ist der EBV-VCA IgG erhöht, heißt es meist, man hätte die Infektion einmal durchgemacht. Jedoch kann das bei einem hoch-positiven Wert auch ein Zeichen für eine Reaktivierung sein!

Für den Nachweis der Reaktivierung sind neben dem EBV IgG auch die Werte Epstein-Barr-Virus-Nuclear-Antigen (EBNA) und Antikörper gegen Early-Antigen (Anti-EA) wichtig. Vor allem ein positives Anti-EA spricht zusammen mit dem positiven EBV-VCA IgG für eine Reaktivierung. Ein positives EBNA kann in Kombination mit einem positiven IgG eine chronische EBV-Infektion bedeuten.

Außerdem kann man laborchemisch noch nach einer LDH- und Transaminasen-Erhöhung bei Beteiligung der Leber schauen. Im Blutausstrich findet sich dann auch eine Lymphozytose mit bis zu 90% atypischen Lymphozyten und Virozyten.

Als Differentialdiagnosen kommt u.a. folgendes in Frage: Akute HIV-Infektion, bakterielle Angina tonsillaris, Diphtherie, Angina Plaut Vincenti, CMV-Infektion (HHV 5), Hepatitis durch Hepatitisviren und akute Leukämie. Allein daran sieht man schon, wie ernstzunehmend diese Erkrankung ist.

Mikroimmuntherapie

Bei der Mikroimmuntherapie/MIT wird der Immunstatus mit einer Lymphozytentypisierung (T4, T8, T8c und B) bestimmt. Ist mindestens eine dieser Arten vermindert, handelt es sich um einen Immundefekt. Ist mindestens eine Art erhöht und keine andere Art vermindert, handelt es sich um einen hyperaktiven Zustand.

Danach werden gezielt hoch verdünnte immuneigene Substanzen wie Zytokine und spezifische Nukleinsäuren verabreicht, um eine natürliche Immunantwort zu aktivieren. Zytokine sind Botenstoffe, die die Kommunikation zwischen Lymphozyten, Makrophagen und anderen Zellen innerhalb des Immunsystems steuern. Die Mikroimmuntherapie nutzt dabei die gleichen Kommunikationswege wie das Immunsystem. Die potenzierten Mittel werden in ihrer natürlichen Sequenzabfolge unter Berücksichtigung der natürlichen Reaktionsabläufe des Immunsystems verabreicht.

Diese sehr sanfte Immunmodulation kann bei Autoimmunerkrankungen, Infektionskrankheiten, Gelenkerkrankungen, degenerativen und chronischen Erkrankungen, onkologischen Prozessen und Streß- sowie Alterserkrankungen eingesetzt werden.

Listen mit MIT-Therapeuten in Deutschland, Österreich und der Schweiz findet man hier.

EAV / IST-Diagnostik

Die IST-Diagnostik nach Dr. Fonk ist ein elektrophysikalisches Testkonzept basierend auf der Elektroakupunktur nach Dr. Voll (EAV).

Dabei wird der Zustand der Organe an den Akupunkturpunkten der Hände und Füße nicht-invasiv gemessen. Zeigt das Gerät einen Wert von 50 an, ist das Organ gesund. Bei Werten zwischen 50 – 100 kann man von einer Entzündung, einem allergotoxisch- oder einem physikalisch bedingtem Reizzustand ausgehen. Werte unter 50 deuten auf eine Organschwäche bzw. degenerative Veränderungen.

Im zweiten Schritt wird dann die Ursache der Organstörung anhand von potenzierten Pathogenen (Nosoden) diagnostiziert. Die Ursache für eine Organstörung ist dann gefunden, wenn sich der pathologische Messwert mit Hilfe eines potenzierten Pathogens auf den Normalwert 50 ausgleichen lässt. Gefunden werden so Herde, Infektionserkrankungen, Darmparasiten, „Erbtoxine“ (z.B. Tuberkulose), Umwelttoxine, Medikamente, Impfstoffe, Zahnwerkstoffe und Elektrosmog, die Organstörungen auslösen können.

Die ausgetesteten, potenzierten Pathogene (Nosoden) sind auch gleichzeitig die Grundlage der Therapie. Aber nicht nur Nosoden, sondern auch andere Medikamente der Allopathie, Phytotherapie oder orthomolekularen Medizin lassen sich auf der Basis der IST-Diagnostik individuell nach Bedarf, Verträglichkeit und erforderlicher Dosis austesten.

Weitere Infos findet man hier. Eine Liste mit IST-Therapeuten findet man hier.

Therapie

Schulmedizinisch

Eine schulmedizinische Behandlung gibt es i.d.R. nicht. Symptomatisch setzt man auf körperliche Schonung, die Gabe von Flüssigkeit und schmerz- bzw. fiebersenkende Mittel.

Man kann das Virus aber durchaus in einen ruhenden Zustand versetzen, indem man das Immunsystem lenkt und antivirale Lebensmittel sowie Nahrungsergänzungsmittel einsetzt.

Zytokine / Mikroimmuntherapie

Bei der Mikroimmuntherapie werden, wie oben schon erwähnt, die CD8+ Zellen des Immunsystems durch Zytokine gestärkt. Ausschlaggebend für die Wahl des Mittels ist der zuvor getestete Immunstatus:

  • Bei einem Immundefekt wird gegen das EBV das mikroimmuntherapeutische Komplexpräparat 2L EBV von Labo Life gegeben.
  • Bei einer Hyperreaktivität wird das mikroimmuntherapeutische Komplexpräparat 2L XFS von Labo Life gegeben.

In einer Studie konnte die Wirkung der Mikroimmuntherapie bei chronischer Erkrankung in Verbindung mit dem Epstein Barr Virus eindrucksvoll nachgewiesen werden. 90,9% der Patienten mit chronischem Pfeifferschen Drüsenfieber und 63,9% der Patienten mit reaktiviertem EBV hatten nach der Behandlung mit der MIT wieder normale Blutwerte. Außerdem hatte die Behandlung keinerlei Nebenwirkungen, bei keinem der Patienten.

Weitere Informationen zur Mikroimmuntherapie findet man hier.

Nosoden / EAV / IST-Therapie

Nosoden sind potenzierte Pathogene. Sie können eine eindrucksvolle Wirkung auf den Körper haben und bei nahezu beliebigen Krankheitserregern zum Einsatz kommen. Da jede Nosode jedoch spezifisch auf einen bestimmten Erreger gerichtet ist, macht ihr Einsatz vor allem dann Sinn, wenn sie vorher ausgetestet wurden. In meinen Augen kann dies am Besten mit der EAV bzw. der IST-Diagnostik geschehen.

Beispiele für Nosoden bei Epstein Barr Virus sind: Pfeiffersches Drüsenfieber Nos., Epstein-Barr Nos., Encephalitis Nos., Meningitis Nos., Hepatitis Nos. von Staufen Pharma.

Wichtig sind in diesem Zusammenhang auch die Ausleitungspräparate Lymphdiaral, Lymphomyosot, Thuja, Aurum, Conium, Solidagoren.

Leidet man nicht nur an Herpesviren, sondern auch noch an vielfältigen chronischen Bakterien und Parasiten, ist diese Behandlung in meinen Augen der wirksamste Weg, einem solch aggressiven Erregergeschehen zu begegnen. Denn toben die Erreger erst einmal in einem, haben sie den Körper mit so vielen Neurotoxinen überschüttet und übersäuert, dass man da sehr schwer wieder heraus kommt.

Zur IST-Therapie habe ich einen gesonderten Artikel geschrieben.

Ernährung / Nahrungsergänzung

Auch mit der Ernährung kann man einiges unterstützend erreichen. Das Virus sitzt ja auf der Leber und diese ist durch Entzündung und Schwermetalle geschwächt. Insofern kann man sie durch eine fettfreie und entgiftende Kur sehr schön unterstützen, die Gifte zu entsorgen. Verzichtet man eine Weile komplett auf Fette und ernährt sich allein von Obst und Gemüse, kann man die Leber damit regelrecht neustarten. Das ist nicht einfach, denn die freigesetzten Gifte können zu Übelkeit und Kopfschmerzen führen. Ich habe daher einen Artikel über eine sanfte Entgiftungskur mit frischen Säften geschrieben, mit der man täglich ein kleines bisschen entgiften kann. Viele der unten genannten Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel sind darin berücksichtigt.

Anbei die wichtigsten, antiviral wirksamen Lebensmittel:

  • Wilde Blaubeeren (gibt es gefroren, getrocknet oder als Pulver), Himbeeren, Papayas, Aprikosen, Granatäpfel, Grapefruits,
  • Stauden- oder Stangensellerie (z.B. als frisch gepressten Saft), Spargel, Salat, Grünkohl, Gurken, Fenchel, Süßkartoffeln,
  • Sprossen (am Besten im Sprossenglas selbst gezogen und ungewaschen gegessen),
  • Korianderblätter, Petersilie, Knoblauch, Ingwer,
  • Kokosöl,
  • und viele weitere Früchte, Gemüse und Kräuter

Es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel, die antiviral wirken:

Resümee

Längst ist das EBV als Auslöser für die chronische Erschöpfung bekannt. Publik wird das vor allem dann, wenn es Prominente in Form eines Karriereknicks trifft. Beispiele dafür sind z.B. Spitzensportler wie Sprinter Rasgawa Pinnock, Hochsprung-Weltmeister Martin Buß, 400-Meter-Europameister Ingo Schultz, der nordische Kombinierer Ronny Ackermann, 800-Meter-Läufer Nico Motchebon, Tennisspielerin Barbara Rittner, Kanutin Birgit Fischer oder Ex-Fußball-Profi Olaf Bodden.

Auch die Tatsache, dass über 80% der Menschen mit Hashimoto das EBV in ihrem Schilddrüsengewebe haben, sollte die Medizin aufhorchen lassen. In Deutschland sind Schätzungen zufolge etwa acht Millionen Menschen von Hashimoto betroffen. Statistisch gesehen haben also vermutlich 6.400.000 Menschen in Deutschland das EBV in der Schilddrüse. Wie kann man da von selten Komplikationen des EBV sprechen?

Und es ist nicht nur das Epstein Barr Virus, was die Menschen krank macht. Auch andere reaktivierte Herpesviren wie Varizella Zoster (HHV-3), Cytomegalie (HHV-5) und HHV-6 können ähnliche Symptome aufweisen und großen Schaden anrichten.

Menschen mit der aggressiven Variante reaktivierter Herpesviren sind bisweilen unfassbar krank, erschöpft, bettlägerig und habe unglaubliche Nervenschmerzen. Doch wenn der Arzt nichts findet wird der Patient nicht selten in die Psychoecke geschoben. Selbst wenn der Arzt die Herpesviren findet, hält er sie meist für durchgemachte, abgeklungene Infektionen.

Daher kann ich jedem mit chronischer Erschöpfung, grippeähnlichen Symptomen ohne Fieber, Infektanfälligkeit, evtl. Nachtschweiß und Verschlimmerung der Symptome bei Stress oder Hormonumstellungen nur raten, sich einer der oben genannten Diagnosemethoden zu unterziehen.

Ich selber habe diese chronischen Erkrankungen mit diversen reaktivierten Herpesviren auch hinter mir. Jahre zuvor wurden mir meine Amalgamblomben ungeschützt entfernt. Der Ausbruch kam dann nach einer Impfung und während einer Zeit großen Stresses. Damals wurden bei mir auch Neuro-Borreliose und diverse Co-Infektionen diagnostiziert – insgesamt ca. 30 Erreger – und ich dachte vor allem die Borrelien seinen das Problem. Aber ich hatte Glück, denn meine Ärztin wollte zuerst die Herpeserreger behandeln und mich entgiften und danach waren 80% der Symptome weg. Heute glaube ich, dass mir die Borrelien und anderen Bakterien gar nichts getan hätten, wenn die reaktivierten Herpeserreger in Kombination mit den Schwermetallen und dem Stress nicht gewesen wären. Ich bin das alles wieder los geworden, arbeite heute als Gesundheitsberaterin und helfe anderen Menschen aus dieser Situation wieder heraus zu kommen. Insofern: aufstehen, Krone richten und nicht einschüchtern lassen!

Quellen

The role of Epstein-Barr virus infection in the development of autoimmune thyroid diseases, Janegova A., Janega P., Rychly B., Kuracinova K., Babal P., pubmed, 2015

CD8+ T-Cell Deficiency, Epstein-Barr Virus Infection, Vitamin D Deficiency, and Steps to Autoimmunity: A Unifying Hypothesis, Pender MP, pubmed, 2012

Predictions and associations of fatigue syndromes and mood disorders that occur after infectious mononucleosis, White PD, Thomas JM, Kangro HO, Bruce-Jones WD, Amess J, Crawford DH, Grover SA, Clare AW, pubmed 2001

Pfeiffersches Drüsenfieber / Infektiöse Mononukleose, Petra Margosch, Litheraturarbeit, Europäisches Colleg für Osteopathie

Infektiöse Mononukleose, Amboss – Fachwissen für Mediziner

Hämophagozytisches Syndrom unter Fingolimod, DAZ.online, 2013

Krankheit ist messbar auch wenn das Labor schweigt – Für die Humanmedizin Immunsystemischer Testaufbau (IST), Dr. Ingrid Fonk, AKSE, 2010

Studie über die Wirkung der spezifischen Mikroimmuntherapie bei Patienten, die unter einer chronischen Erkrankung in Verbindung mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) leiden, Allgemeine Auswirkungen der Behandlung des EBV mit der Mikroimmuntherapie in Bezug auf die Entwicklung biologischer und klinischer Parameter, Gilbert Glady , Lourdes Reig, 2005

Diagnose und Therapie der Epstein-Barr-Virusinfektion, Tobias Zaum, Zeitschrift „Naturheilpraxis“, 2006

Mediale Medizin, Anthony William, Arkana, 2016

High levels of active 1,25-dihydroxyvitamin D despite low levels of the 25-hydroxyvitamin D precursor — Implications of dysregulated vitamin D for diagnosis and treatment of Chronic Disease, Waterhouse JC, Marshall TG, Fenter B, Mangin M, Blaney G., in Vitamin D: New Research. New York: Nova Science Publishers, 2006

Hashimoto-Thyreoiditis. Angriff auf die Schilddrüse, Nicole Schuster, Pharmazeutische Zeitung online, 11/2017


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Bildrechte: Titelbild @ Pixabay; IST-Logo @ IST-Akademie




Saftentgiftung nach Anthony William

Wer sich in der heutigen Zeit müde und schlapp fühlt, Konzentrationsprobleme hat, vergesslich ist oder Kopf- und Gelenkschmerzen hat, wird vermutlich wie viele andere zu viele Umweltgifte im Körper angesammelt haben. Das ist in der heutigen Umwelt kein Wunder, sind wir doch einer Vielzahl von Giften in unserer Atemluft, im Trinkwasser, in der Nahrung, in Textilien, Möbeln, Baustoffen etc. ausgesetzt. Anbei ein paar einfach Maßnahmen zur stetigen Entgiftung über die Ernährung.

1. Zitronen- oder Limettenwasser

Gleich morgens auf nüchternen Magen empfiehlt Anthony William ½ Liter Wasser mit ½ Zitrone oder Limette, einfach aus der Schale ins Wasser gepresst. Am Besten nimmt man Biofrüchte, ansonsten sollte man sie vor dem Pressen waschen.

Das befeuchtet und entschlackt den Körper. Durch die Zitrone/Limette wird das Wasser darüber hinaus aktiviert, so dass es besser Giftstoffe aus dem Körper aufnehmen und ausschwemmen kann. 

Man sollte auch auf gute Wasserqualität achten. Ich nehme entweder stilles St. Leonhards Quellwasser oder selber gefiltertes Wasser meines Yve-Bio Wasserfilters. Anthony William empfiehlt den Berkey Wasserfilter

2. Stangenselleriesaft

Nach dem Zitronenwasser kann man direkt mit der Zubereitung des Stangenselleriesafts beginnen, den man 15 – 20 Minuten danach oder später trinkt. Wichtig ist, dass er möglichst:

  • frisch gepresst ist (trinken bevor er mit Sauerstoff reagiert hat),
  • man ihn pur trinkt (auch wenn es mit Apfel leckerer wäre),
  • man ihn ohne Fasern trinkt (also gepresst; falls man nur einen Mixer hat, dann auf jeden Fall noch durchseihen),
  • man ihn auf nüchternen Magen trinkt (möglichst morgens vor dem Frühstück)
  • und dass es optimalerweise ½ Liter ist (mit weniger anfangen und im eigenen Tempo steigern).

Das regt eine gesunde Magensäureproduktion an, reinigt die Leber und unterstützt die Galle. Der Selleriesaft tötet auch pathogen Keime und neutralisiert virale Neurotoxine. Außerdem neutralisiert er Schwermetalle wie Quecksilber, Kupfer und Aluminium und stoppt die Oxidation dieser Gifte. Und er reinigt und stärkt die Neurotransmitter, zu denen ja auch unsere Glückshormone gehören. 

Am Besten eignet sich dafür ein Slow Juicer mit horizontaler Press-Walze, der möglichst viele Nährstoffe erhält. Es gibt diese Slow Juicer alias Kaltpressen in unterschiedlichen Preisklassen. Oben auf dem Bild seht ihr meinen Slow Juicer, der mir seit 3 Jahren treue Dienste leistet. Meine Freundin hat eine deutlich preiswerteren Variante und ist damit auch sehr zufrieden. Anthony William empfiehlt einen speziell für Selleriesaft optimierten Entsafter von Omega.

Wer keine Saftpresse hat, kann den Stangensellerie auch im Hochleistungsmixer pürieren und danach durchseihen, damit die Fasern rausgefiltert werden. Der Output ist dann aber nicht ganz so hoch, was auf die Dauer auch ins Geld geht. 

Der Selleriesaft soll nicht als Nahrung verdaut werden, sondern als Medizin verschiedene Organe erreichen. Daher ist es wichtig die Fasern zu trennen und eine ausreichende Menge von ½ Liter zu trinken.

So richtig lecker ist das nicht, aber es tut einem gut. Auch Kinder kann man bei Bedarf gut daran gewöhnen. Mit der Zeit verlangt der Körper richtig danach. Ich trinke ihn mittlerweile seit 2017, auch wenn jetzt nicht mehr täglich.

3. Heavy Metal Detox Smoothie

Nach ca. ½ Stunde oder später am Tag nimmt man dann einen entgiftenden Smoothie zu sich, auch frisch gemixt. Am besten sind Hochleistungsmixer mit mindestens 24.000 Umdrehungen, die auch in der Lage sind, das Chlorophyll aufzubrechen und für unser Verdauungssystem verfügbar zu machen.

Die Mengen werden in Cups angegeben, das ist ein amerikanisches Maß und entspricht etwa 240 ml. Man bekommt diese Maßbecher mit Cup-Angaben aber auch in Deutschland. 

Anbei das Smoothie-Rezept:

  • 1 Cup frische Korianderblätter zur Entgiftung von Schwermetallen aus schwer erreichbaren Stellen; Koriander kann auch Toxine extrahieren, die sich schon seit Jahrzehnten in uns befinden oder von den Eltern übernommen wurden (vorsichtig dosieren, lieber erst einmal mit weniger beginnen),
  • 2 Cups wilde Blaubeeren zur Entgiftung des Gehirns von Schwermetallen. Sie sind auch in der Lage, oxidative Schäden zu reparieren und somit Alzheimer und Demenz entgegen zu treten (Wilde Blaubeeren gibt es gefroren im Supermarkt, getrocknet oder als Pulver, ganz wichtig ist, dass es die wilden sind),
  • 1 EL Dulseflocken (Rotalgen mit mittlerem Jodgehalt), sie binden Quecksilber, Aluminium, Blei, Kupfer, Cadmium und Nickel, gehen tief in den Darm, binden dort die Gifte und leiten sie aus,
  • 1 TL Gerstengrassaftpulver oder 1 Hand frisches Gerstengras, das holt Gifte aus der Milz, dem Darm, der Bauchspeicheldrüse und der Schilddrüse (auch hier vorsichtig dosieren und lieber erst einmal mit weniger beginnen),
  • 1 TL Spirulina Algen aus Hawaii, es holt Gifte aus dem Gehirn, dem zentralen Nervensystem sowie der Leber und bindet die Gifte, die das Gerstengrassaftpulver gelöst hat,
  • 2 reife Bananen
  • Saft 1 Orange
  • 1 Cup Wasser, wenn man es lieber nicht so dickflüssig mag.

Man kann es auch um andere leckere Bestandteile ergänzen. Ich mag es z.B. zusätzlich mit einer Grapefruit. Die ersten 5 entgiftenden Bestandteile sollten auf jeden Fall dabei sein, oder im Laufe des Tages anderweitig zu sich genommen werden. 

3. Gifte binden und ausleiten

Es ist wichtig, dass man immer genug Bindemittel im Darm hat, um die Gifte aus dem Körper auszuleiten. Wer den Detox Smoothie trinkt, hat das mit der Spirulina schon mit drin. Ansonsten eignen sich die folgenden alternativen Mittel zum Gifte binden und ausscheiden:

  • Zeolith (Bindemittel zum Ausleiten)
  • Spirulina (Bindemittel zum Ausleiten), das nehme ich meist morgens vor oder im Smoothie 
  • L-Glutamin (entgiftende Aminosäure), nimmt man auch eher morgens, weil es Energie gibt,
  • Taurin (unterstützt die Galle bei der Entgiftung)

Gut zum Entgiften sind auch Petersilie, Knoblauch, Lauch & Lauchzwiebeln, Zwiebeln, Salbei, Breitwegerich und Rotkleeblüten in der Nahrung.

Außerdem bauen Sprossen eine gesunde Darmflora auf und unterstützen somit die Resorption von Vitamin B12 im Darm. Am Besten isst man selbstgezüchtete im Sprossenglas und diese dann ungewaschen, denn dann bleiben die gesunden Mikroorganismen auf den Sprossen erhalten.

Mit diesen Drinks und den Bindemitteln könnt Ihr Euch ganz nebenbei stetig entgiften. Es schmeckt (nach einer Gewöhnungszeit) gut und ist gesund.

Bon appétit!

Zu viel ist nicht gut

In keinem Fall sollte man durch die Säfte die folgenden Symptome bekommen, dann hat man es übertrieben und es kann zur Rückvergiftung kommen:

  • Schwindel,
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Nachtschweiß (Leberhitze)

In dem Fall mit der Entgiftung pausieren und noch mehr Spirulina einnehmen. 

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Anbei die Rezepte als PDF zum Ausdrucken:

Quellen

Mediale Medizin, Anthony William, 2015

Medical Food, Anthony William 2016

Heile Deine Schilddrüse, Anthony William 2017

Heile Deine Leber, Anthony William 2018


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Chronische Borreliose – ein Überblick

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Die chronische Borreliose ist eine Langzeiterkrankung, zu der es in Einzelfällen kommen kann, wenn das Immunsystem des Körpers mit einer akuten Borreliose nicht klar kommt. Die chronische Borreliose ist eine Multisystemerkrankung, die Organe, Nervenzellen, Knochen, Gelenke und Muskeln befallen kann. Je nach persönlicher Ausgangssituation nimmt sie unterschiedliche Züge an und kann bis zu 200 verschiedene Krankheiten imitieren.

Sie ist schwer zu diagnostizieren und noch schwerer zu therapieren. Sie kommt meist mit diversen Co-Infektionen, geht eine gefährliche Synergie mit Schwermetallen und Umweltgiften ein, reaktiviert latente Viren und verschlimmert bestehende Infektionen im Körper. Sie schüttet Toxine aus und führt zu starken Schmerzen.

Borrelien sind – ähnlich der Syphilis – Spirochäten, die ihre Form verändern, sich verkapseln sowie intrazellulär oder in Biofilmen verstecken können und selbst zellwandlos sind. Damit sind sie im chronischen Stadium für die meisten Antibiotika unerreichbar.

Infektion

Ansteckung

Die Ansteckung erfolgt nicht nur über Zeckenbisse, sondern vermutlich auch über Pferdebremsen und Spinnentieren oder von der Mutter auf ihr Kind durch den Mutterkuchen oder die Muttermilch.

Daher macht es auch keinen Sinn, einen Zeckenbiss als Ausschlusskriterium für die Diagnose einer Borreliose voraus zu setzen. Laut einer tschechischen Studie sind in Europa 12 Prozent aller Stechmücken mit Borrelien infiziert sind. Auch viele Spinnen, Flöhe, Läuse und andere stechende Insekten sind Träger von Borrelien.

Akutinfektion

Wer eine festgesaugte Zecke an sich entdeckt, sollte sie so schnell wie möglich mit einer an der Spitze leicht gebogenen Pinzette oder mit einer Zeckenkarte entfernen.

Alternativmedizinisch empfehlen Therapeuten, die Bißstelle zunächst mit viren- und bakterienabtötenden Mitteln gegen eine Infektion zu behandeln. Denn Zecken übertragen nicht nur Borrelien, sondern ein Potpourri an Co-Infektionen. Dafür bieten sich z.B. die homöopathischen Sanum-Mittel Quentakehl (gegen Viren) und Notakehl (gegen Bakterien und damit auch Spirochäten) im Wechsel an.

Kommt es dennoch zur Sommergrippe und/oder Erythema Migrans, ist der Körper tatsächlich von Borrelien infiziert und wehrt sich dagegen. Diesen Prozess kann man Alternativmedizinisch z.B. mit Nosoden unterstützen. Wichtig dafür ist die genaue Diagnose, welche Erreger die Zecke übertragen hat. Mir hat damals die IST-Diagnostik und -Therapie am Besten geholfen, sie wird von auf Erreger spezialisierten Ärzten und Heilpraktikern in ganz Deutschland ausgeführt.

Schulmedizinisch würde man bei Nachweis einer Infektion Antibiotika geben. Zecken kann man zur Untersuchung in ein spezialisiertes Labor wie z.B. das Medizinische Labor Bremen einschicken, aber ich würde das ehrlich gesagt nicht machen, da es ja noch lange nichts darüber aussagt, was davon im Körper gelandet ist. Dr. Hopf-Seidel rät sogar zu einer prophylaktischen Behandlung mit Antibiotika (auch ohne Wanderröte / Erythema migrans) für 10 Tag, wenn die Zecke infiziert war und mindestens 8 Stunden Zeit hatte, sich mit ihren Erregern in dem Wirt zu entleeren. Stellen sich in dieser Zeit die typischen Symptome einer Frühborreliose ein oder ist der Borrelien-LTT positiv, rät sie zur Fortführung der Antibiose für insgesamt 30 Tage. 

Allerdings muss man bei einer Antibiose immer mit starken Nebenwirkungen für das Immunsystem rechnen. Außerdem werden durch eine Borreliose meist auch latente Viren im Körper reaktiviert, die unter einer Antibiose aufleben können.

Epidemische Borreliose

Der Verlauf der Borreliose scheint offenbar davon abzuhängen, ob man von einer Zecke infiziert (Lyme disease) oder von einem Menschen angesteckt (Epidemic borreliosis) wurde. Das veröffentlichten W. T. Harvey, P. Salvato in ihrem Artikel ‘Lyme disease’: ancient engine of an unrecognized borreliosis pandemic?.

Nur diejenigen, die von einer Zecke infiziert wurden, weisen ein Erythema migrans auf und erkranken an der akuten Infektion, die man gut heilen kann.

Die Mensch zu Mensch Ansteckung hat zumindest in den USA wohl Ausmaße einer Epidemie, weist einen chronischen Verlauf auf, wird zunächst nicht bemerkt und erst später aktiviert. Allerdings dürften hier auch reaktivierte Viren wie das Epstein Barr Virus eine große Rolle an der chronischen Erkrankung spielen. 

Es gibt jedoch auch chronische Fälle der Lyme disease, die sich mit der Epidemic borreliosis überschneiden. Beide chronische Formen haben dann die typischen Symptome wie Chronic Fatigue Syndrome, Fibromyalgie, Multiple Chemikaliensensitivitiäten, Reizdarmsyndrom, Post-Gehirnerschütterung-Syndrom, Reizblase, Spannungskopfschmerzen, Kieferstörung und Golfkriegsyndrom.

Co-Infektionen

Mit dem Zeckenbiss kommt eine Vielzahl anderer Erreger in den Körper und belastet die Organe. Jeder hat seinen individuellen Cocktail an Co-Infektionen, zu denen die folgenden Erreger gehören können: Babesia microtii, Ehrlichia, Rickettsia, Chlamydia pneumoniae, Mycoplasma pneumoniae, Bartonella henselae, Nanobacteria, Borna Virus und einige andere.

Außerdem können bisher schlafende Erreger im Körper durch den Ausbruch der Borreliose geweckt werden. Dazu gehören laut Klinghardt die acht Herpesviren wie insbesondere das Epstein Barr Virus, das Varizella Zoster Virus, die Cytomegalie oder das HHV-6 Virus, Parasiten, die Candida-Infektion und immer wiederkehrende grippale Infekte durch Streptokokken oder Coxsackieviren. 

Vor allem das Epstein Barr Virus (EBV) und die Toxoplasmose (ein Parasit) werden oft durch Borrelien reaktiviert und können für einen Großteil der Symptome verantwortlich sein. Gibt man in so einem Fall Antibiotika, können diese Erreger sogar noch aufleben. Auch gegen EBV und Toxoplasmose gibt es Nosoden.

Die Co-Infektionen und opportunistischen Erkrankungen sind leichter zu diagnostizieren als die Borreliose und sollten als Hinweise verstanden werden, genauer hin zu schauen.

Ausbreitung

Verbreitung im Körper

Wird ein Mensch mit Borrelien infiziert, muss es nicht zu einem Ausbruch der Krankheit kommen. Völlig gesunde Menschen bilden in der Regel Antikörper und erkranken nicht an der „Borreliosegrippe“. Allerdings zeigen klinische Langzeit-Beobachtungen von Dr. Hassler, dass Patienten, die eine gesicherte Borrelieninfektion hatten und seropositiv wurden, aber beschwerdefrei waren, noch bis zu 8 Jahren nach ihrer Borrelieninfektion daran erkranken konnten. Auch hierbei dürfte das Epstein Barr Virus einen Anteil haben. 

Borrelien können ihre Form verändern und als voll ausgereifte Spirocheten, als zellwandarme L-Form oder als zystische Form existieren. Sie können innerhalb und außerhalb der Zelle leben.

Frisch infiziert kommen sie als Spirochäten in den Körper, die wie winzige Korkenzieher aussehen und sich drehend fortbewegen. Werden sie vom Immunsystem nicht daran gehindert, breiten sie sich sehr schnell aus und vermehrt sich durch Querteilung alle 12-24 Stunden.

Spirochäten wandern zügig aus dem Blutplasma in die Zellen (z. B. in Endothelzellen, Gliazellen, Fibroblasten oder Erythrocyten) und konnten in Tierstudien innerhalb von 21 Tagen sowohl im Gehirn, in der Niere und in der Darmwand nachgewiesen werden. Intrazellulär nehmen sie andere Lebensformen (Granula, Blebs oder Cysten) an und sind so für alle extrazellulär wirkenden Antibiotika nicht mehr erreichbar, da diese an der Zellwand ansetzen und die zellwandlosen Borrelien nicht tangieren.

Außerdem nutzen Borrelien Biofilmnetze als Verstecke und werden durch diese wirksam auch gegen intrazellulär wirkende Antibiotika oder das Immunsystem abgeschirmt. Leider tragen nach Untersuchungen von Prof. Dr. Sievers von der Hochschule Wädenswil und Beobachtungen von Alan B. MacDonald zur Biofilmmatrix die üblichen Antibiotikatherapien auf Penicillinbasis nachweislich zur Bildung der später nur sehr schwer behandelbaren Persisterformen (Granula, Blebs, Cysten) bei.

Symptome

Die Erstinfektion mit einer Borreliose äußert sich meist in Form einer Sommergrippe mit Fieber, Schwäche, Kopf-, Muskel- & Gelenkschmerzen, Lymphknotenschwellungen, Bindehautentzündung und in 30% der Fälle einem Erythema migrans: einer kreis- oder ringförmigen Hautrötung zwischen dem 3. – 30. Tag nach der Infektion, die nicht juckt oder schmerzt und zwischen 8 – 65 cm groß ist.

In späteren Stadien kommen meist weitere Symptome wie Herzbeschwerden und Herzrhythmusstörungen, Entzündungen der Augen, Hautschwellung oder neurologische Symptome (Neuroborreliose) hinzu.

Das Stadium III setzt Monate bis Jahre nach dem Zeckenbiss ein, ist zumeist chronisch und tritt in wiederholten Schüben auf. Dieses sehr schwere Stadium der Borreliose ist vor allem anhand der sog. Lyme-Arthritis und der zusätzlichen Beteiligung des Nervensystems zu erkennen.

Lesen Sie hier mehr…

Aber auch hier ist es schwierig, die Symptome der Borreliose von den Symptomen der Co-Infektionen und opportunistischen Erkrankungen zu unterscheiden. Insofern sollte am Anfang der Behandlung immer eine sorgfältige Diagnose stehen.

Zellschäden

Wird eine Borreliose chronisch, kann sie die folgenden Zellschäden verursachen:

  • Nervenzellen: Gehirn, Nervenbahnen
  • Organe: Herz, Nieren, Leber, Darm (Leaky Gut)
  • Knochen- und Gelenkschäden: Reaktive Arthritis
  • Muskeln und Sehnen: Fibromyalgie

Chronifizierung

Ob es zur Chronifizierung der Infektion durch Persistenz der Borrelien kommt, hängt in der Regel von der Stärke des Immunsystems ab.

Aber auch Umwelttoxine wie z. B. Lösemittel, Weichmacher, Schimmelpilze und Schwermetalle spielen dabei offenbar eine wichtige Rolle. Dazu gehören laut Hopf-Seidel die Metalle Blei (alte Wasserrohre), Cadmium (Gülledüngung, Zigarettenrauch, Müllverbrennung), Nickel (Schmuck, Nahrung) und Aluminium (Folien, Deo, Antacida und als Stabilisator in Impfseren). Noch schwerer wiegen zahnärztlichen Materialien für Zahninlays (Amalgam) und Zahnkronen-Legierungen (Gold, Palladium) sowie die dazugehörigen Kleber (z. B. Methylmethacrylat). Daneben waren laut Hopf-Seidel auch viele Impfungen toxisch für diejenigen, die genetisch eine gestörte Entgiftungsfunktion für Schwermetalle haben. Es gibt auch Vermutungen, dass Borrelien bei bestehender Schwermetallvergiftung dazu neigen, einen Biofilm zum Schutz gegen Metalle zu bilden.

Genetische Entgiftungsstörung

Häufig zeigt sich bei Menschen mit chronischer Borreliose eine angeborene Ausscheidungsstörung (Detoxifikationsstörung). Dadurch steigt über die Jahre die Belastung mit Schadstoffen und schwächt somit das Immunsystem, mit neu hinzukommenden Erregern fertig zu werden.

Schwermetalle haben außerdem die verstärkte Bildung von freien Radikalen zur Folge, was den nitrosativen Stress im Körper verstärkt und das Immunsystem weiter schwächt.

Diagnose

Bluttests

Borrelien leben vorwiegend intrazellulär und infizieren unter anderem die B-Lymphozyten und andere Komponenten des Immunsystems, die verantwortlich für die Erzeugung von Antikörpern sind. Antikörpertests wie der ELISA sind daher oft falsch negativ, da die Antikörperproduktion bei infizieren Patienten stark vermindert ist.

Etwas aussagekräftiger ist der Immuno- oder Westernblot, der durch seine Bandenmuster zwischen einer frischen und einer alten Infektion unterscheiden kann. Aber auch hier kann es zu falsch-negativen Ergebnissen kommen.

Der EliSpot-Test (T-Cellspot Borrelien) kann nach bisherigen Erkenntnissen nicht zwischen einer aktiven und einer latenten Borrelieninfektion ohne Symptome unterscheiden.

Eine Liquoruntersuchung des Nervenwassers ist im Spätstadium der Borreliose laut Hopf-Seidel diagnostisch meist nicht weiterführend, da zu diesem Zeitpunkt kaum mehr mit massiv erhöhten Antikörpern oder einer Zellzahlvermehrung zu rechnen sei. Hinzu kommt, dass sie riskant ist. 

Wesentlich aussagekräftiger ist der Lymphozytentransformationstest (LTT Borrelien) einiger weniger, darauf spezialisierter Labore, wie des IMD Berlin. Der kann auch die z.T. schwer zu diagnostizierenden Co-Infektionen wie die Toxoplasmose gut nachweisen. 

Auch die Dunkelfeldmikroskopie ist eine interessante Alternative, die bei einer frischen Infektion die Borrelien im Blutplasma darstellt und bei einer chronischen Infektionen zeigt, wie die Borrelien nach Stunden oder Tagen aus den Erythrocyten und Makrophagen herausschlüpfen.

Energetische Testverfahren

Daneben gibt es eine Reihe von alternativen Testverfahren wie die Bioresonanz, Elektroakupunktur nach Dr. Voll, IST-Diagnostik nach Dr. Fonk, Oberon, Prognos usw., die sehr viel mehr Bakterien, Viren und Parasiten als klassische Laboruntersuchungen aufzeigen können.

Differentialdiagnostik

Klinghardt weist auf die Wichtigkeit einer Differentialdiagnostik der Neurotoxin-bedingten Erkrankungen hin. Es gibt seiner Erfahrung nach vier grundsätzlich unterschiedliche Ursachen, die zu den gleichen komplexen Symptomen und chronischen Schmerzen führen:

  • Chronisch bakterielle und virale Infektionen: Borreliose und Co-Erkrankungen
  • Mycotoxin bedingte Erkrankungen: Pilzbelastung der Wohnung oder des Körpers durch z.B. Aspergillus, Mucor oder Penicillinpilze
  • Umwelterkrankungen: Petrochemikalien am Arbeitsplatz oder das Ausgasen von Giften in der Wohnung, von Teppichböden und Möbeln
  • Schwermetallvergiftungen (Hg, Cad, Blei, Alu) und Infektionen im Kieferknochen

Weist der Patient jedoch einen Zeckenstich, ein Erythema migrans, Muskel- und Gelenkschmerzen, Hautsymptome wie Sensibilitätsstörungen, Wortfindungsstörungen, neurologische Symptome sowie das schubweise Auftreten der Schmerzen mit wechselnden Lokalisationen auf, muss von einer chronischen Borreliose ausgegangen werden, auch wenn das Labor dies nicht nachweisen kann.

Meist hat man im Rahmen einer chronischen Borreliose mit mindestens 3 der oben genannten Erkrankungen zu tun. 

Behandlungsalternativen

Die Therapie sollte meiner Ansicht nach ganzheitlich erfolgen, um der Multisystemerkrankung an allen Ansatzpunkten zu begegnen, derer sie sich im Körper bedient. Eine bestehende oder durchlebte Borreliose schützt nicht vor Neuinfektion und der wichtigste Schutz neben der Prävention ist es, den Körper so zu stärken, dass er mit den Erregern selbst fertig wird.

Laut Klinghardt erfordert die Behandlung der Borreliose die folgenden 4 Schritte:

  1. Entgiftung von Schwermetallen, Umweltgiften und sonstigen Biotoxinen und Beseitigung von Störfeldern wie Elektrosmog, allergenen Triggern, emotionalen malignen Faktoren sowie strukturelle Blockaden (Zähne, HWS).
  2. Ausgleich von Mängeln an Spurenelementen (Magnesium, Jod, Eisen) und anderen Mikronährstoffen (Kupfer, Zink) sowie mangelhafter Hormonproduktion in Ovarien, Nebennieren, Hypothalamus, Hoden und Hypophyse. Es wird zudem eine gluten- und caseinfreie Ernährung oder SCD (Specific Carbohydrate Diet), Metabolic Typing, Blutgruppendiät, Wolf-Funfack-Diät oder RD-basierte Diät empfohlen.
  3. Antimikrobielle Therapie durch Reduktion der pathogenen Keime
  4. Immunmodulation

Bei den Themen Diagnose, Erreger, Darmsanierung, Ernährung, Entsäuerung, Nährstoffe, Entgiftung, Hormone, Zahnstörfelder, Elektrosmog, geoapathische Störfelder uvm. berate ich meine Kunden seit 2016 im Rahmen meiner Gesundheitsberatung. Falls gewünscht gehört dazu auch, den Lebensstil genauer zu betrachten und nach emotionalen Ursachen der Erkrankung zu schauen. 

Für die Amalgamentfernung bietet sich ein Umweltzahnarzt an, der dies mit Kofferdamm und Sauerstoffmaske (für den Patienten) vornimmt und sich mit der Überempfindlichkeit von Borreliosepatienten auf Zahnmaterialien auskennt. Auch wurzelbehandelte Zähne, andere Metalle und Kunststoffe können bei Menschen mit Multisystemerkrankung ein riesengroßes Störfeld darstellen. Zudem befinden sich im Kiefer (z.B. in den Höhlen der Weisheitszähne) auch oft unerkannte Störfelder, in denen sich mitunter toxische Leichengifte bilden und die z.B. mit der DentalReflex-Methode diagnostiziert werden können. Dr. Fonk schreibt in Ihrem Werk Krankheit ist messbar – auch wenn das Labor schweigt, dass sich Zahnstörfelder wie ein Vorhang verhalten, der dem Behandler den Blick auf die eigentliche, körperliche Situation versperrt. Diese müssen behandelt werden, bevor man sinnvoll Erreger eliminieren kann.

Parasiten spielen innerhalb der Therapie eine wichtige Rolle, da sie selbst oft mit den Erregern infiziert sind und durch ihre Eier immer wieder zu einer Re-Infektion führen können. Diese können nach meiner Erfahrung sehr gut mit alternativen Testverfahren wie EAV, IST-Diagnostik oder mit der Oberonmethode gefunden werden.

Für die antimikrobielle Therapie und die Immunmodulation gibt es eine Vielzahl von Naturheilverfahren aus Homöopathie, Isopathie, Spagyrik, Phytotherapie, orthomolekularer Medizin u.v.m., die mit wenig Nebenwirkungen bisweilen verblüffende Ergebnisse erzielen. Hier habe ich persönlich großartige Erfahrungen mit der Mikroimmuntherapie, IST-Therapie und Oberonmethode gemacht. Während dieser Zeit sollte die Entgiftung weiter geführt werden, denn die sterbenden Erreger erzeugen Toxine, die sehr schmerzhaft sein können und schnell ausgeleitet werden sollten.

Falls man lieber den schulmedizinischen Weg gehen möchte, kann man sich bei bei Frau Dr. Hopf-Seidel umfangreich über die Antibiose informieren, die vor allem im akuten Stadium gute Heilungschancen verspricht. Die bei chronischer Borreliose mitunter empfohlene monate- oder jahrelange Antibiotikaeinnahme schwächt laut Dr. Klinghardt jedoch das Immunsystem und somit den Schutz vor Neuinfektion. Insbesondere intravenöse Antibiotika können zu verschiedenen Nebenwirkungen führen, wie z.B. einer verminderten Leukozyten-Zahl, leichter bis schwerer Diarrhöe, Nierenschäden, Pilzinfektionen usw. Manchen Menschen hilft die Antibiose auch im chronischen Stadium, bei manchen verschlimmert sie die Symptomatik jedoch nachhaltig, vermutlich aufgrund der oben beschriebenen Biofilmproblematik. Hier ist es wirklich wichtig, sorgsam abzuwägen. Wenn die Borrelien sowieso schon chronisch sind, spricht ja nichts dagegen zunächst den nebenwirkungsarmen alternativmedizinischen Weg auszuprobieren. Ganzheitliche Ärzte können dabei helfen, für jeden den individuell richtigen Weg zu finden.

Fazit

Oft dauert es Jahre, bis die Krankheit diagnostiziert wird. In unserer damaligen Selbsthilfegruppe (die wir nicht mehr führen) waren viele, die 20 Jahren lang fehldiagnostiziert darunter litten – bei mir hat es 14 Jahre bis zu Diagnose gedauert. Leider wird man von vielen Ärzten in die Psychoecke geschoben, wenn sie das Problem nicht benennen können. Auch Freunde, Familie, Kollegen und der Arbeitgeber reagieren oft mit Unverständnis, weil man einem die Krankheit nicht ansieht. Dadurch gelangen viele in die Isolation.

Die richtige Diagnose ist da der erste Schritt auf dem Weg nach oben. Aber leider müssen viele dann realisieren, dass ein Großteil der Ärzte immer noch ratlos ist und die Krankenkassen einem in vielen Fällen die Leistung versagen. In meinen Augen hilft es nicht, sich zu beklagen und zu bedauern. Nur Eigeninitiative kann einen aus diesem Loch wieder herausholen.

An chronischer Borreliose zu erkranken bedeutet, sein Leben zu verändern. Umweltgifte und Elektrosmog müssen konsequent aus dem Leben verbannt werden, der Körper braucht ein basisches Milieu und viele gute Nährstoffe. Die meisten an Borreliose Erkrankten stellen ihre Ernährung komplett um, essen viel frisches Obst, Gemüse sowie Wildpflanzen und verzichten auf industriell erzeugte Lebensmittel.

Meist bringt die Entgiftung auch eine seelische Entgiftung mit sich und nicht selten ändert sich in diesem Zusammenhang auch der Freundeskreis.

Wenn man diese Krankheit hinter sich hat, ist man ein anderer Mensch. Ich habe mich gefühlt, als hätte ich die Welt in einer Badewanne umschifft und war ungeheuer stolz auf diese Leistung. Leider sieht das Umfeld oft nur, was man in dieser Zeit nicht geschafft hat. Auch damit fertig zu werden ist Teil des Lehrauftrags.

Kopf hoch, es ist hart, aber es ist zu schaffen. Ich habe mittlerweile eine Vielzahl von positiven Berichten in meiner Gesundheitsberatung erlebt. Ich selbst war komplett arbeitsunfähig, fast schon dement und musste die meiste Zeit des Tages liegen, bevor ich diagnostiziert wurde. Das ist heute Geschichte. Meine Therapie hat mehr als 2 Jahre gedauert, aber heute sind die Borrelien und Co-Infektionen nicht mehr nachweisbar – übrigens komplett ohne Antibiotika.

Quellen

Die Lyme-Borreliose. Behandlungswege jenseits von Antibiotika, Dr. Med. Dietrich Klinghardt, 2009

Biologische Behandlung der Lyme-Borreliose und verwandter chronischer Infektionen, Dietrich Klinghardt, 2008

Lyme-Borreliose, Dietrich Klinghardt, Naturheil Magazin

Wann ist eine Borreliose eine Neuroborreliose? Die Borreliose und ihre neuro-psychiatrischen Symptome, Martina Lorenz, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie

Die chronisch-persistierende Borreliose, Dr. Petra Hopf-Seide

Characterization of biofilm formation by Borrelia burgdorferi in vitro, Sapi E, Bastian SL, Mpoy CM, Scott S, Rattelle A, MacDonald A, et al., PLOS ONE, 2012

In vitro evaluation of antibacterial activity of phytochemicals and micronutrients against Borrelia burgdorferi and Borrelia garinii, Goc, A. Niedzwiecki, M. Rath, Journal of Applied Microbiology, 22 November 2015

Persisting atypical and cystic forms of Borrelia burgdorferi and local inflammation in Lyme Neuroborreliosis. Judith Miklossy, Sandor Kasas, Anne D Zurn, Sherman McCall, Sheng Yu1 and Patrick L McGeer, Journal of Neuroinflammation 2008

Krankheit ist messbar – auch wenn das Labor schweigt, Dr. Ingrid Fonk

Borreliosenetz Deutschland

Bildrechte: pixabay


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Interviews auf Online-Kongressen

Auszug aus dem Interview „Wie Du EBV & Co. in den Griff bekommst“
Auszug aus dem Interview „Nutze Deine Intuition im Alltag“
Detox Festival
Auszug aus dem Interview „Saftentgiftung: Praktikable Anleitung für Detox im Alltag“
Interview „Erst eine Erkrankung machte mich wach für meine wahre Berufung“
Auszug aus dem Video „Hashimoto Thyreoditis – Ursachen, Symptome, Diagnostik, Therapie – Interview mit Kristine Fredriksson“
Interview „Das Epstein-Barr-Virus und Hashimoto – ein bisher übersehener Zusammenhang“




Die Umstellung auf natürliche Schilddrüsen-Hormone

01Die Umstellung von synthetischen auf natürliche Hormone kommt einer Neueinstellung gleich und sollte behutsam und unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Man kann rechnerisch eine Zieldosis ermitteln, die jedoch ganz stark vom Zustand des Darmes und der T3-Aufnahme des Körpers abhängt und sehr individuell ist. Es gibt Umrechnungstabellen, die sehr konservativ für gesunden Darm und optimale T3-Aufnahme ausgelegt sind. Das trifft auf die meisten Hashimoto-Patienten nicht zu. Viele geraten daher bei der Umstellung in eine krasse Unterfunktion und um das zu verhindern, anbei ein paar nützliche Tipps, die in Abstimmung mit dem Arzt zu berücksichtigen sind. Ich würde folgendermaßen vorgehen:

  1. Darm sanieren
    Das Thema Darmerkrankung trifft auf fast jeden Hashimotoerkrankten zu und kann eine der Ursachen der Autoimmunkrankheit sein. Eine durchlässige Darmschleimhaut kann Hormone und Nährstoffe nicht gut aufnehmen und behindert eine gute Hormoneinstellung.
  2. Nährstoffe auffüllen
    Insbesondere Eisen, aber auch Jod, Vitamin A, D, E und Selen sind für eine gute Hormonaufnahme erforderlich. Natürliche Hormone reagieren sehr empfindlich auf einen Eisenmangel.
  3. Nebennierenschwäche ausschließen
    Die T4-Monotherapie mit L-Thyroxin kann bei bestehender T4/T3-Umwandlungsschwäche zu einem Ermüden der Nebennieren führen. In diesem Fall sollten die Nebennieren unterstützt werden, bevor man mit natürlichen Hormonen beginnt. Man kann dies zunächst symptomatisch oder bei Verdacht über einen Speicheltest diagnostizieren.
  4. Arzt suchen, der natürliche Hormone unterstützt
    In der Facebookgruppe haben wir eine stetig wachsende Ärzteliste. Das sind in der Regel Hausärzte – Endokrinologen stehen natürlichen Hormonen normalerweise noch kritischer gegenüber. Findet sich darin in der Nähe kein Arzt, kann man nach Herthoge-Ärzten suchen, die traditionell natürliche Hormone verschreiben. Alternativ kann man auch bei der Klösterl- oder Receptura-Apotheke anfragen, welcher Hausarzt in der Nähe schon einmal ein solches Rezepte ausgestellt hat. Findet man keinen Arzt, der sich bereits damit auskennt, kann man auch versuchen, einen naturheilkundlich ausgerichteten Hausarzt zu überzeugen. Dazu eignen sich besonders der Artikel von Dr. Schlett von der Klösterl Apotheke sowie die Vergleichsstudie über Armour. Wenn der Arzt sich darauf einläßt, begleite ich Dich auch gerne im Rahmen meiner Gesundheitsberatung bei der Umstellung.
  5. Hormonstatus und Zieldosis ermitteln
    Die Beurteilung der aktuellen Hormoneinstellung erfolgt am Besten mit relativen freien Werten, umgerechnet mit dem Prozentrechner. Funktionellen Ärzten zufolge, sollten die Werte fT3 und fT4 in etwa gleichauf in der Mitte der Referenzwerte liegen. So weiß man schon einmal, ob man bisher gut eingestellt war und ob eine T4/T3-Umwandlungsschwäche besteht. Das hilft auch bei der Argumentation mit dem Arzt. Die ungefähre Zieldosis sollte der Arzt festlegen. Man sagt, dass ein natürliches Produkt mit 60 mcg T4 und 15 mcg T3 etwa 100 mcg LT entspricht. Jedoch benötigen sehr viele Patienten deutlich mehr als diese rechnerisch ermittelte Zieldosis. Ärzte empfehlen, zusätzlich zu der Zieldosis noch eine kleine Dosis von 5 oder 10 mcg zum Steigern zu bestellen.
  6. Produkt auswählen
    Man kann ein importiertes Produkt über eine internationalen Apotheke oder ein von einer deutschen Apotheke hergestelltes Produkt ohne synthetische Zusatzstoffe bestellen. Viele Produkte sind in diversen Dosierungen verfügbar und daher zum Einstellen optimal. Es gibt für alle Produkte Fans, das muss jeder für sich entscheiden. Für fast all diese Produkte benötigt man ein Privatrezept! Die Kasse übernimmt dies nur in Ausnahmefällen bei nachgewiesener Unverträglichkeit von L-Thyroxin. Alle im Folgenden genannten Produkte haben ein T3/T4-Mischungsverhältnis von 1:4 mit den Inhaltsstoffen T1, T2, T3, T4 und Calcitonin.
    Anbei ein Kurzüberblick, weitere Produkte und Verschreibungsinformationen findet ihr in diesem Artikel:

  7. Hormonumstellung
    Meiner Erfahrung aus der Selbsthilfegruppe nach sollte man T3-haltige Hormone in 2-3 Dosen über den Tag verteilt nehmen. Die Meisten nehmen es morgens und mittags. Bei schwachen Nebennieren hat sich auch eine abendliche oder nächtliche Gabe (zu der Zeit, zu der man oft aufwacht) bewährt. In mehreren Dosen ist es besser verträglich, denn T3 ist sehr schnell wirksam und baut sich dafür auch schnell wieder ab. Die meisten natürlichen Hormone kann man sublingual nehmen. Das hat den Vorteil, dass man den evtl. geschädigten Darm umgeht. Alle Produkte, die Zellulose enthalten, sollte man laut Janie Bowthorpe in jedem Fall vor dem Schlucken kauen. Natürliche Hormone kann man auch zu den Mahlzeiten einnehmen, lediglich zu Kaffee (30 Minuten) und Eisen (1-2 Stunden) sollte man einen deutlichen Abstand einhalten. Man sollte sich langsam an das aktive Hormon T3 gewöhnen. Das geht über drei Methoden, die unbedingt mit dem Arzt abgestimmt werden sollten:

    • Für den Übergang L-Thyroxin reduzieren und dafür etwas Thybon einschleichen. Die Faustregel ist für 20-25 mcg LT ca. 5 mcg Thybon austauschen.  Wenn man das gut verträgt, kann man dann i.d.R. nach 5-6 Wochen Schritt für Schritt auf natürliche Hormone umsteigen.
    • Schrittweise L-Thyroxin reduzieren und dafür natürliche Hormone einschleichen. Das ist die einfachste Methode und funktioniert auch meist sehr gut. Faustregel ist für 25 mcg LT jeweils 15 mcg natürliches Hormone ersetzen. Die Umstellung sollte in Abstimmung mit dem Arzt erfolgen.
    • L-Thyroxin komplett weg lassen und die natürlichen Hormone in 1/4-Grain oder 1/2 Grain-Schritten einschleichen. Diese Methode sollte durch einen damit erfahrenen Arzt begleitet werden!
  8. Feineinstellung
    In der Umstellungsphase hat man die Gelegenheit, seinen Körper und die Symptome der Unterfunktion bzw. der Überfunktion gut kennen zu lernen. Friert man, ist dies ein ziemlich deutliches Zeichen der Unterfunktion, bekommt man Herzrasen, ist schnell außer Puste und hat gesteigerten Appetit, ist das bei mir immer ein sicheres Zeichen einer Überfunktion. Ärzte empfehlen, alle drei Tage zu steigern, wenn man in der Einstellungsphase Symptome der Unterfunktion bei sich bemerkt. Hierzu eignet sich eine kleine Dosis von 5 oder 10 mcg. Es macht keinen Sinn, in dieser Phase permanent Blutwerte bestimmen zu lassen. Stattdessen gibt die axiale Basaltemperatur Aufschluss über eine eventuelle Unterfunktion.

Manchmal funktionieren sog. Schweinehormone nicht von Anfang an. Das kann daran liegen, dass man durch die T4-Monotherapie zu viel rT3 gebildet hat, ein Probleme mit den Nebennieren oder einen Eisenmangel hat. Diese Probleme müssen zuerst behoben werden, bevor eine Umstellung glücken kann.


Die Inhalte der Seiten beinhalten weder eine Heilkunde noch ersetzen sie eine ärztliche Abklärung und/oder Behandlung. Die hier dargestellten Erfahrungsberichte und Heilungsmethoden entsprechen nicht der offiziellen medizinischen Lehrmeinung. Wer Informationen aus dem hier Gesagten anwendet, tut dies in eigener Verantwortung. Es werden weder Diagnosen gestellt noch Therapieempfehlungen oder Heilversprechen abgegeben. Diese Seite ersetzt keinen Arztbesuch und stellt keine Beratung im medizinische Sinne dar. Bitte besprechen Sie alle Anregungen, die Sie auf dieser Seite bekommen, mit Ihrem Arzt.


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Corona-Virus – Ansteckung, Symptome und natürliche Therapie

Das Corona-Virus mit der medizinischen Bezeichnung SARS-CoV-2 kann die Erkrankung COVID-19 pneumonina verursachen. Die Viren sehen aus wie Tennisbälle mit Spikes, die an Lungenzellen anknüpfen können, um sich mit deren Hilfe zu reproduzieren. Damit Ihr Euch von den vielen Medienberichten nicht verrückt machen lasst, anbei ein paar Fakten.

Eigenschaften

Laut Dr. Peter Li, Director am Canadian Heart Research Centre, ist es für unser Immunsystem deshalb so schwer, eine schnelle Abwehrstrategie zu finden, da es sich um ein neues Virus handelt, das wir vorher nie gesehen haben. Es müssen zunächst Antikörper produziert werden, die das Virus dann in der Regel gut in den Griff bekommen. Jedoch sind Menschen über 80 und Menschen mit Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, chronischen Atemwegserkrankungen oder Bluthochdruck aufgrund ihres schwächeren Immunsystems benachteiligt, wodurch Komplikationen entstehen können.

Ansteckung

Corona-Viren leben meisten in Tieren. Es ist noch nicht bekannt, wie sie auf den Menschen übergegriffen haben, jedoch weiß man, dass es sich nun auch von Mensch zu Mensch verbreiten kann. Es wird per Tröpfcheninfektion übertragen und hat eine Inkubationszeit von 3 – 14 Tagen.

Damit es sich verbreiten kann, ist es auf den Menschen angewiesen, denn es kann nicht über die Haut aufgenommen werden. Erst wenn es über Mund, Nase oder Augenbindehaut in den Körper gelangt, kann man infiziert werden. Dies geschieht entweder durch die direkte Tröpfcheninfektion, wenn ein Kranker z.B. niest, spricht oder hustet und man dies einatmet oder indem man mit seinen Händen Viren aufnimmt und sich damit ins Gesicht fasst! Die Viren sollen sich auf Oberflächen bis zu mehrere Tage halten.

Die beste Prävention ist daher, sich nicht mit den Händen ins Gesicht zu fassen und seine Hände oft zu waschen! Gesichtsmasken schützen vor allem dann, wenn sie durch infizierte Menschen getragen werden!

Symptome

Laut einer von den chinesichen Gesundheitsbehörden veröffentlichten Analyse von Februar 2020 führt der Erreger bei über 80% der infizierten Menschen lediglich zu erkältungsähnlichen Symptomen. Dazu gehören:

  • langsamer Beginn
  • Frösteln
  • mäßiges Fieber
  • Starke Erschöpfung, Müdigkeit, Schwäche, schwere Augenlider und Gliederschmerzen während des Fiebers
  • mäßiger Husten
  • Bei schwerem Verlauf: Atemproblemen oder Lungenentzündung

Diagnose

In Deutschland steht ein Schnelltest zur Verfügung, der von spezialisierten Ärzten durchgeführt wird und dessen Testergebnis binnen vier bis fünf Stunden zur Verfügung steht. Die Kosten für den Schnelltest liegen bei etwa 150 Euro und werden von den Krankenkassen nur bei jenen Patienten übernommen, die nach der Definition des Robert-Koch-Instituts zur Risikogruppe gehören (Besuch eines Risikogebietes in den letzten 14 Tagen oder Kontakt mit einer infizierten Person).

Prozedere

Wenn man bei sich eine Corona-Virusinfektion vermutet, geben die folgenden Hotlines nähere Auskunft:

  • Regionale Gesundheitsämter
  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland– 0800 011 77 22
  • Einheitliche Behördenrufnummer– 115 (115.de)
  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) – 030 346 465 100

Sobald sich ein Fall von Corona-Virus bestätigt, werden die erkrankten Personen so schnell wie möglich in einem Krankenhaus isoliert, damit sich die Pandemie nicht weiter ausweiten kann.

Außerdem ermittelt das Gesundheitsamt alle direkten Kontaktpersonen und wird eine häusliche Quarantäne erlassen, die bis zum Ablauf des 14. Tages nach dem letzten Kontakt mit dem Patienten andauern wird. Die Kontaktpersonen müssen in dieser Zeit mithilfe eines Tagebuchs ihre Gesundheit kontrollieren und Daten täglich erfassen. Entstehen bei den Kontaktpersonen Symptome, werden diese ebenfalls isoliert und getestet.

Prävention & Therapie

Schulmedizinisch gibt es keine spezifische Corona-Virus-Therapie. Schwer erkrankte Patienten werden symptomatisch behandelt: mit fiebersenkenden Mitteln, der Therapie etwaiger bakterieller Zusatzinfektionen und mitunter künstlicher Beatmung. In Einzelfällen werden auch antivirale Medikamente getestet. 

Die Ärzte des Orthomolecular Medicine News Service und der International Society for Orthomolecular Medicine weisen darauf hin, dass der Einsatz von Vitamin C als Hochdosis bei der Prävention und Behandlung von Atemwegsinfektionen gut etabliert ist. Es gibt keine Studie, die belegt, dass es gegen das Coronavirus hilft, weil das Virus dafür einfach zu neu ist. Allerdings gibt es haufenweise Nachweise, dass die Vitamin C-Hochdosistherapie gegen jedes einzelne Virus wirksam ist, egal ob Influenza, Lungenentzündung, Kinderlähmung oder ähnliche virale Erkrankungen.

Daher wird nun auch in China die Vitamin C-Hochdosistherapie per Infusion gegen die Coronaepidemie eingesetzt und von der Regierung offiziell empfohlen. Dabei variiert die Dosis zwischen 50 – 200 mg pro kg Körpergewicht. Es gibt in China bereits zahlreiche geheilte Fälle von Corona-Lungenentzündung durch Vitamin C-Infusionen.

Zur Prävention kann Vitamin C auch oral eingenommen werden, wenn man unter der Durchfallgrenze bleibt. Einen breiigen Stuhl muss man dabei aber in Kauf nehmen.  

Die Ärzte des Orthomolecular Medicine News Service und der International Society for Orthomolecular Medicine empfehlen die folgende nährstoffbasierte Methode zur Prävention gegen das Coronavirus:

  • Vitamin C: 3.000 mg (oder mehr) täglich, aufgeteilt auf mehrere Dosen 
  • Vitamin D3: erst 5.000 IE für 2 Wochen, später 2.000 IE täglich
  • Magnesium: 400 mg täglich
  • Zink: 20 mg täglich
  • Selen: 100 mcg täglich

Bei (vermuteter) Infektion erhöht man demnach einfach die Vitamin C Dosis auf 4.000 – 5.000 mg alle 3-4 Stunden während der gesamten Erkrankung. Vitamin D, Magnesium, Zink und Selen werden dabei beibehalten. Für Kinder werden die Angaben im Verhältnis zum Körpergewicht reduziert.

Darüber hinaus haben über 30 homöopathische Ärzte in China folgende homöopathische Mittel als wirksam ermittelt:

  • Gelsemium C30 täglich für 7 Tage nehmen, wenn eine große Ansteckungsgefahr besteht; danach nur noch 2x die Woche
  • Bryonia passt mehr bei Patienten mit stärkerem Husten und Schmerzen in Brust und Kopf. Sie müssen sich beim Husten die Brust und den Kopf mit den Händen halten.
  • Eupatorium perfoliatum, wenn die Patienten mehr Knochenschmerzen haben und weniger unter Schwere und Schwäche leiden.

Ein in Homöopathie ausgebildeter Therapeut hat noch viele weitere Kriterien, mit denen er das richtige Mittel für einen persönlich auswählen kann. Im Akutfall würde ich einfach fragen, ob er das auch per Telefon machen würde. 

Da sich die Viren auch im Rachen befinden, ist außerdem das regelmäßige Gurgeln mit einer Jodlösung sinnvoll. In einer In-vitro-Untersuchung konnte belegt werden, dass Krankheitserreger wie das Klebsiella pneumonia, Streptocuccus pneumonia, Influenzavirus A, Rotaviren und auch MERS-CoV sowie das neue Coronavirus SARS-CoV durch das Gurgeln mit einer Jodlösung zu 99,99% wirksam bekämpft wurden! So läßt sich auch die Ansteckung via Tröpfcheninfektion wirksam unterbinden. In der Untersuchung wurde ein 7%ige Povidon-Jodlösung 1:30 mit Wasser auf eine Konzentration von 0,23% verdünnt. Der Einfachheit halber empfiehlt Jodexpertin Kyra Kauffmann zur Prävention 2 Minuten lang mit dem Betaisodona Mund-Antiseptikum zu gurgeln. Wer einen Arzt hat, der einem die 2%ige Lugolsche-Jodlösung verschreibt, kann davon 10 Tropfen auf ein Glas Wasser (150 ml) geben und damit gurgeln. Aber Vorsicht bei akuter Schilddrüsenüberfunktion, Morbus Basedow, Schwangerschaft und Stillzeit: Jod kurbelt die Schilddrüse ordentlich an und entgiftet stark. Mehr zu Jod findet Ihr hier

Ich persönlich würde das Gesundheitsprogramm in jedem Fall auch durch Zitronenwasser (½ Zitrone in ½ Liter Wasser), Thymiantee mit Ingwer & Honig sowie das Kauen von Ingwerscheiben ergänzen. Auch Artemisia annua Tee oder Cistus Tee sind empfehlenswert.

Ganz wichtig ist es, keine Eier zu essen, denn Eier füttern Erreger! Aus diesem Grund werden in Labors auch Virenkulturen mit Eiern angefüttert. Sollten solche Viren einmal versehentlich ein Labor verlassen, sind sie auf Eier spezialisiert!

Stattdessens geben einem viel frisches Obst, Gemüse und frische Kräuter alles, was ein gesundes Immunsystem braucht – am Besten roh. Wie immer sind auch hier die Ernährungs- und Entgiftungtipps von Anthony William Gold wert. Er empfiehlt viele gute Säfte zur Entgiftung und Rezepte zur Stärkung des Immunsystems wie z.B. diese Heilbrühe bei Virusinfekten, deren Bestandteile man einfach bei niedriger Hitze ca. 1 Stunde köcheln läßt:

  • 4 zerkleinerte Karotten oder 1 gewürfelte Süßkartoffel
  • 2 zerkleinerte Stangen Sellerie
  • 2 Zwiebeln in Scheiben
  • 1 Tasse gehackte Petersilie (Tasse = Cup ist eine amerikanische Mengeneinheit mit 236 ml) 
  • 1 Tasse Shiitake-Pilze (getrocknet oder frisch, die Pilze sind optional)
  • 2 gehackte Tomaten (optional)
  • 1 gehackte Knolle (!) Knoblauch
  • 2,5 cm frischer Ingwer
  • 2,5 cm frischer Kurkuma
  • 8 Tassen Wasser

Fazit

Ist das Corona-Virus gefährlich? Ja und nein. Da es ein neues Virus ist, haben wir alle keine Antikörper dagegen. Daher breitet es sich als Pandemie ungeschützt aus. Das Virus selbst hat jedoch keinen Mechanismus, seinen Wirt zu zerstören. Es ist ein einfaches Grippevirus. Nur wenn Vorerkrankungen oder Immunschwäche bestehen, kann es in der Kombination gefährlich werden, aber das ist bei jedem anderen Grippevirus auch so. Also ruhig Blut!

Quellen

Shanghai Government Officially Recommends Vitamin C for COVID-19

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2, Robert-Koch-Institut 

Statement on the second meeting of the International Health Regulations (2005) Emergency Committee regarding the outbreak of novel coronavirus (2019-nCoV), WHO

Pressemeldung des indischen Gesundheitsministeriums AYUSH

Pulmonary pathology of early phase 2019 novel coronavirus (COVID-19) pneumonia in two patients with lung cancer, Tian, Sufang, et al. (2020)

Vitamin C and COVID-19 Coronavirus, Orthomolecular Medicine News Service

Vitamin C Protects Against Coronavirus, Orthomolecular Medicine News Service

High dose vitamin C and influenza: A case report. Gonzalez MJ, Berdiel MJ, Duconge J, J Orthomol Med. June, 2018

Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory tract infections: systematic review and meta-analysis of individual participant, Martineau AR, Jolliffe DA, Hooper RL et al. (2017)

Magnesium: Reversing Disease, Levy TE (2019), Medfox Pub.

The dynamic link between the integrity of the immune system and zinc status, Fraker PJ, King LE, Laakko T, Vollmer TL. (2000), J Nutr

Dietary selenium in adjuvant therapy of viral and bacterial infections, Steinbrenner H, Al-Quraishy S, Dkhil MA et al. (2015), Adv Nutr.

In Vitro Bactericidal and Virucidal Efficacy of Povidone-Iodine Gargle/Mouthwash Against Respiratory and Oral Tract Pathogens, Eggers, M. et al.

Influenza Virus Propagation in Embryonated Chicken Eggs, Brauer, R., pubmed, 2015

Dr. Peter Li

Dr. med. Jens Wurster

Was ist bei Virus-Verdacht zu tun?, n-tv


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Artgerecht leben Online Kongress 29.01. – 7.02.2021

Lieber Leser, 

ich möchte Dich heute auf den Kongress einer lieben Freundin hinweisen, die sich als Heilpraktikerin und Buchautorin seit vielen Jahren ganzheitlich für die Gesundheit ihrer Patienten engagiert und ein wahrer Tausendsassa ist, wenn es um die neuesten Erkenntnisse der Naturheilkunde geht. 

Sie hat für diesen Kongress international bekannte Experten für „artgerechtes“ Leben interviewt. Dazu gehören u.a. Dr. Markus Strauß, Alicia Kusumitra, Christel Ströbel, Oliver Geisselhart, Ulrike Gonder, Paul Seelhorst, Eva Puhm & Peter Kammermeier, Kyra Kauffmann und viele weitere. Auch ich hatte die Ehre, zweimal von ihr interviewt zu werden:

  • Am 7.02.21  spreche ich darüber, „Wie Du chronisch gesund bleibst“. Uschi hat mich dazu zu meinem ganzheitlichen Weg aus meiner eigenen, chronischen Erkrankung interviewt und welche Lehren ich daraus gezogen habe. 
  • Im Premium-Paket gibt es darüber hinaus als Bonus ein Interview zum Thema Intuition und wie sie durch frühere Traumata und Prägungen beeinträchtigt wird.

In dem Kongress geht es darum, wie man durch Veränderungen in ganz unterschiedlichen Bereichen seines Lebens auf die nächste Stufe zu einem gesünderen und energiereicheren Leben gelangt. Diese Experten inspirieren Dich, aus dem Hamsterrad auszusteigen, dem inneren Schweinehund die rote Karte zu zeigen und mit dem artgerechten Leben einfach anzufangen.

Du erfährst in diesem Kongress unter anderem:

  • was „artgerecht leben“ in Theorie und Praxis bedeutet
  • wie Du Deine Glückshormone selbst bauen kannst und damit „natürlich high“ sein kannst
  • welche alten Heilmittel auf jeden Fall in Deiner Hausapotheke stehen sollten
  • wie Du Dein Gehirn artgerecht nutzt – es ist tausendmal besser als jeder Computer!
  • was artgerechtes Arbeiten bedeutet, und wie Du Dein berufliches Herzensthema findest
  • warum Bewegung lebenswichtig ist, und wir ohne sie nicht nur dicker sondern auch kränker und werden
  • wie Wildkräuter Dir Deine Power zurückbringen können
  • was artgerechte Ernährung ist, und warum Fett unbedingt dazu gehört
  • wie Du Deinen 7. Sinn (wieder-) entdeckst und Deine Intuition pflegst und noch viele spannende Themen mehr!

Alle Interviews kannst Du Dir kostenlos und bequem von zu Hause aus ansehen. Hier geht’s zur Anmeldung

Der „Artgerecht leben im Alltag“ Onlinekongress ist genau richtig für Dich, wenn Du schon lange das Gefühl hast, Du solltest in Deinem Leben etwas ändern. Lass Dich inspiriren und auf diesem Weg begleiten – Du bist nicht allein! Wir zeigen Dir neue, lebensverändernde Möglichkeiten! Sei kostenfrei dabei und sichere Dir jetzt Deinen Platz auf der Gästeliste.


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Internationaler Gesundheitskongress – Gesundheit – Spiritualität – Ernährung

Endlich ist es so weit, der große, internationale Gesundheitskongress beginnt ab dem 11.01.2021. 

Neben Experten wie Dr. Rüdiger Dahlke, Dr. Wolfgang Wodarg, Heiko Schrang, Christian Bischoff, Stefanie Stahl, Dr. Ulrich Bauhofer, Dieter Lange, Kai Stuht, Dr. Brian Clement, Clemens Kuby, Dr. Ingfried Hobert und vielen anderen coolen Speaker, habe auch ich die Ehre, mit einem Interview über Detox vertreten zu sein. 

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Natürliche Gesundheit & Selbstheilung

Dein Körper kann viel mehr als du denkst! Was vereinzelt als „Wunder“ bezeichnet wird, könnte durchaus kontrollierbare Hintergründe haben. Öffne deine Gedankenwelt für ganz neue Ansichtsweisen und lass dich inspirieren von Experten wie Dr. Rüdiger Dahlke, Dr. med Ingelfried Hobert, Ralf Brosius uvm.

Körpergerechte Ernährung & Lebensweise

Totales Wohlbefinden, enorme Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Gönne deinem Körper endlich eine gerechte Ernährung und erlebe am eigenen Leib die positiven Auswirkungen auf dein gesamtes Leben. Spezialisten wie Dr. Brian Clement, Dr. Switzer, Julia Rawsome uvm. geben dir unbezahlbare Impulse.

Mentale Stabilität & Entwicklung

„Ich bin so unsicher, ich habe Angst, mir fehlt der Halt“… Nicht nur dein Körper, auch deine Seele muss gesund und deine Gedanken ausgeglichen sein! Hole dir jetzt das Mindset, dass du hierzu brauchst und erweitere heute deinen Horizont von morgen mit Clemens Kuby, Dieter Lange, Stefanie Stahl und vielen weiteren.

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Und so funktioniert der Online Kongress: Man meldet sich kostenfrei mit seiner eMail-Adresse an und erhält dann jeden Tag während des Kongresses eine kurze eMail mit den Videos des Tages.

Während des Kongresszeitraums (11. – 24.01.2021) werden jeden Tag einige Expertenvideos kostenfrei zugänglich sein, die einen ganzen Tag verfügbar sind. Alternativ kann man alle Videos  in einem kostenpflichtigen Kongresspaket erwerben und dauerhaft ansehen.

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Online Darmkongress kostenlos vom 6. – 15.11.2020

Der Darm ist von zentraler Bedeutung für Deine Gesundheit. Es gibt allerdings nur wenige Menschen, die sich dieser wichtigen Rolle des Darmes bewusst sind.

Wenn Du mit einem gesunden Darm Deine Gesundheit auf ein neues Level heben möchtest, dann halte Dir unbedingt die Zeit ab Freitag, den 06.11.2020 frei.

Ab dann startet nämlich der kostenfreie Darmkongress in dem über 25 Experten (Ärzte, Professoren, Heilpraktiker & Patienten) erklären werden, wie der Darm funktioniert und wie man dieses Wissen nutzen kann – wissenschaftlich, fundiert, verständlich und praxisnah.

Dadurch kannst Du Deine Gesundheit auf ein neues Level heben.

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Inhalte

  • Entdecke die wahren Hintergründe für wiederkehrende Infekte, Immunschwäche, chronische Entzündungen und Autoimmunerkrankungen.
  • Erfahre, welche Rolle Entzündungen bei Allergien, Autoimmunerkrankungen und Unter- oder Übergewicht spielen, und warum alles im Darm beginnt.
  • Lerne, warum der Darm für schöne und gesunde Haut entscheidend ist.
  • Erfahre, warum bei psychischen Problemen, Erschöpfung und chronischen Schmerzen zuallererst der Darm angeschaut werden muss.
  • Lerne, wie Deine Gedanken und Gewohnheiten Deinen Darm beeinflussen können.
  • Erfahre, welche Nährstoffe und Lebensmittel Deinem Darm schaden & welche heilsam wirken.
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Während des Kongresszeitraums (6. – 15.11..2020) werden jeden Tag 3 Expertenvideos kostenfrei zugänglich sein, die einen ganzen Tag verfügbar sind. Alternativ kann man alle Videos  in einem kostenpflichtigen Kongresspaket erwerben und dauerhaft ansehen.

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Online-Hashimotokongress kostenlos vom 27.11. – 6.12.2020

Für alle, die eine Hashimoto Thyreoiditis haben oder jemanden kennen, der davon betroffen ist: Ab Freitag den 27.11. wird der kostenfreie Hashimoto Onlinekongress mit 36 Schildrüsenexperten (Ärzte, Heilpraktiker & Gesundheitsberater) wiederholt.

Mich kann man in diesem Kongress zweimal hören:

  • Mein erster Vortrag findet gleich am Freitag den 27.11. ab 10:00 Uhr statt und geht über mein Lieblingsthema der Ursachen einer Hashimoto Thyreoiditis sowie über die ganzheitliche Diagnosefindung im Zusammenspiel der endokrinen Systeme.
  • Später spreche ich noch einmal über den Zusammenhang zwischen dem Epstein Barr Virus und der Hashimoto – ein Herzensthema von mir und extrem relevant für viele Menschen mit Hashimoto, auch wenn sie es gar nicht wissen! Dieser Vortrag ist am Samstag den 5.12. ab 10:00 Uhr zu sehen.

Außerdem gibt es viele spannende Interviews mit Ärzten, Heilpraktikern und anderen Gesundheitsberatern, die darüber sprechen, wie man trotz Hashimoto mehr Energie, Lebensfreude und Gesundheit erlangt.

> Hier gehts zur kostenfreien Anmeldung.

Inhalte:

  • Warum Hashimoto nicht nur eine Erkrankung der Schilddrüse ist
  • Wie Angst- und Panikattacken, Depressionen und andere psychische Probleme mit Hashimoto zusammenhängen
  • Wie man sein Erschöpfung in den Griff bekommt
  • Wie man trotz Hashimoto abnehmen kann
  • Ob Jod wirklich gemieden werden sollte
  • Wie man durch bestimmte Ernährungsweisen seine Gesundheit zurückerobern kann
  • Welche Alternativen es zu L-Thyroxin gibt
  • Wie man seinen Kinderwunsch trotz Hashimoto realisieren kann
  • Wie die Hormone mit der Erkrankung zusammenhängen und wie man sie wieder reguliert
  • Warum Stress einen so fertig macht und wie man besser damit umgehen kann

Und so funktioniert der Hashimoto Online Kongress: Man meldet sich kostenfrei mit seiner eMail-Adresse an und erhält dann jeden Tag während des Kongresses eine kurze eMail mit den Videos des Tages.

Während des Kongresszeitraums (27.11. – 6.12.2020) werden jeden Tag 3 Expertenvideos kostenfrei zugänglich sein, die einen ganzen Tag verfügbar sind. Alternativ kann man alle Videos  in einem kostenpflichtigen Kongresspaket erwerben und dauerhaft ansehen.

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Chronische Infektionen Online-Kongress 25.09. – 04.10.20

Hallo zusammen,

ich wurde wieder zu meinem Steckenpferd interviewt, der chronischen Infektion mit Epstein Barr Virus und wie man sich davon befreit. In dem Zusammenhang ging es auch detailliert um das Thema Entgiftung. Wenn Ihr oben auf das Bild klickt, seht Ihr einen knapp 10-minütigen Ausschnitt. Ihr könnt den ganzen Vortrag kostenlos im Rahmen des Online-Kongresses „Chronische Infektionen“ sehen. 

Der gesamte Kongress läuft in der Zeit vom 25.09. – 4.10.2020. Er befasst sich mit Themen wie chronische Müdigkeit, heftige Schmerzen, kognitiver oder körperlicher Leistungsabfall oder Verdauungsprobleme. Darin werden 25 Experten (Ärzte, Professoren, Heilpraktiker & ehemalige Betroffene) praxisnah und wissenschaftlich fundiert die neuesten Erkenntnisse über wirksame Methoden zur ursächlichen Behandlung von chronischen Infektionen erläutern.

Mit dabei sind unter anderem Dr. Joachim Mutter, Florian Sauer, Dr. Karin Bender-Gonser, Dr. Holger Scholz, Dr. Hartmut Fischer, Dr. Armin Schwarzbach, Dr. Raimund von Helden, Dr. Ulrich Mohr, Christian Dittrich-Opitz, Benjamin Weidig, Dr. John Switzer und Prof. Dr. Jörg Spitz und viele weitere hochkarätige Referenten.

> Hier kostenfrei anmelden

8 gute Gründe, an diesem einmaligen Wissensevent teilzunehmen …

  • Entdecke die wahren Gründe für die Entstehung chronischer Infektionen
  • Erkenne, mit welchen Erregern fast jeder befallen ist und wie du diese gezielt bekämpfen kannst
  • Durchschaue, welche Komponenten bei der Behandlung chronischer Infektionen meist unterschätzt werden, jedoch essentiell für den Behandlungserfolg sind
  • Erfahre, warum Giftbelastungen, von denen heutzutage jeder betroffen ist, Erregern idealen Nährboden bieten und wie du dich von diesen Giften befreien kannst
  • Finde heraus, wie artgerechte Lebensmittel, effektive Vitalstoffe und wirksame Heilpflanzen dich wieder zu wahrer Gesundheit führen

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Und so funktioniert der Online-Kongress

Melde Dich einfach zum kostenfreien Kongress mit Deiner E-Mail-Adresse an.
Innerhalb des Kongress-Zeitraums bekommst Du jeden Tag eine E-Mail mit den wichtigsten Informationen und Links zu den drei Experten-Interviews des Tages.
Zum Anschauen brauchst Du nur Deinen PC, ein Tablet oder dein Smartphone – ganz einfach, ohne zusätzliche Software.

Du bist neugierig auf alle Inhalte oder hast irgendwann etwas verpasst? Kein Problem: Während des Kongresszeitraums hast Du die Möglichkeit alle Videos und nützliches Zusatzmaterial bequem für zu Hause zu erwerben.
Welcher Experte an welchem Tag zu sehen ist, erfährst Du rechtzeitig vor Kongressbeginn per E-Mail.

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Detox Festival 2. – 11. Oktober 2020

Detox Festival

Nutze die Kraft der Entgiftung

Jeder von uns will sich frisch, energiegeladen und voller Tatendrang fühlen. Aber ein vergifteter, übersäuerter und verschlackter Körper hindert uns daran. Entgiften, also das Ausleiten von Schadstoffen aus dem Körper, blickt dabei auf eine lange Tradition zurück. Denn seit jeher haben Menschen den Wunsch verspürt, ihren Körper in regelmäßigen Abständen zu reinigen und von allem überflüssigen und schädlichem Ballast zu befreien. 

Dieses Bedürfnis entspricht dem instinktiven Spüren, dass die Reinigung eine große Entlastung für Körper und Seele bedeutet, die notwendig ist, um die Gesundheit zu erhalten. 

Darum veranstaltet das Team von “Podiom” zusammen mit mehr als 40 Experten ab 02.10. ein kostenfreies Online Event rund um das Entgiftung, bei dem ich auch mit einem Interview dabei bin. Und das Beste daran: Es ist kostenfrei.

>>> Klicke hier und sei ab dem 02. Oktober 2020 kostenfrei dabei

Das Online Detox-Festival 

Hierunter ein paar Gründe:

  • Geh – gemeinsam mit den Experten – sämtlichen Schadstoffquellen auf den Grund.
  • Erfahre, welche Gifte in unserer modernen Welt zu den Hauptkrankmachern zählen.
  • Verstehe, mit welchen Schwierigkeiten unser Körper beim Abbau der Gifte zu tun hat.
  • Erhalte Selbsthilfeprogramme, mit denen Du Giftstoffen im Alltag ausweichen kannst.
  • Lerne, wie Du Deinen Körper aktiv dabei unterstützen kannst, sich von Giftstoffen zu befreien.
  • Lerne, wie Du Deinen Organismus mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen kannst, um fit und vital zu bleiben.

>>> Klicke hier und sei ab dem 02. Oktober 2020 kostenfrei dabei

Wie funktioniert dieses kostenfreie Online Wissens-Event?

Du meldest Dich mit Deiner E-Mail-Adresse an und erhältst ab dem 02.10.2020 jeden Tag eine E-Mail mit den Links zu den Experten-Videos.

Während des Kongress-Zeitraums vom 02. – 11. Oktober 2020 werden täglich zwei bis vier Interviews kostenfrei zugänglich sein, die Du für 24 Stunden anschauen kannst.

>>> Klicke hier und sei ab dem 02. Oktober 2020 kostenfrei dabei

Gift raus, Gesundheit rein  – Ganzheitlich entgiften mit über 13.000 Teilnehmern

Bleib gesund!


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